Anpfiff 2. Bundesliga für Holstein Kiel

30.07.2017 - 15:30 Uhr

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Sydbank Park, 4. März 2015, Endstand 4:2 n.V.

 

KO-Spiele im DBU Pokalen, dem dänischen Pendant zum DFB-Pokal, sind eigentlich immer eine Reise wert. Da kam es doch wirklich gelegen, dass Dänemarks südlichster Erstligist es wieder einmal etwas weiter im Wettbewerb geschafft hatte und nun mit Bröndby IF auch gleich einmal Dänemarks wohl beste Szene den Gästeblock in Haderslev bevölkern würde. So ging es ganz entspannt am Nachmittag los in Richtung dänische Grenze, schon nett, wenn man so ein Duell schneller erreicht als das naheste Auswärtsspiel des eigenen Teams. In Flensburg wurde das Mobil der Sektion Syd genutzt, sodass man bestens unterhalten in Haderslev ankam und dort zu vernünftigen Preisen Eintrittberechtigungen alsbald in den Händen hielt.

 

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Eine leckere Medister später pfiff der Dommer auch schon an, insgesamt etwas über 3500 Zuschauer wollten sich das Spiel nicht entgehen lassen. Im Sydbank Park hatte sich einiges getan, wo früher bloße Stehränge waren, gibt es heute die größte Sitzplatztribüne des Stadions.

 

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Im Gästeblock hatten sich trotz Brückenmaut, Wochentag und früher Anstoßzeit heute ca. 300 Bröndby-Anhänger eingefunden, im weiteren Rund dürften es noch ein paar mehr blau-gelbe Fans gewesen sein, schließlich hat der Verein im gesamten Königreich seine Fans.

Kolding Stadion, 12. September 2014, Endstand 1:1

 

Gute Gründe zum Fußball zu fahren gibt es viele. Einer von ihnen ist zu schauen, wie es ehemaligen Holstein-Spielern so ergeht. Bei Casper Johansen ist das mit Holstein noch gar nicht so lange her, plus freut man sich „Calle" wiederzusehen, was natürlich auch für Hamza Kizil gilt. Beide stehen seit kurzem bei Middelfart Fodbold unter Vertrag und die haben an diesem Freitag ein Auswärtsspiel in Kolding. Von Kiel nicht wirklich weit weg und so macht sich eine Dreiergruppe spontan auf den Weg Richtung Dänemark.

 

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Insgesamt ist die Zeit eher knapp kalkuliert und so erfreut es eher nicht, dass auf Autobahn und Ausweichstrecke Stau gemeldet wird. Die Ankunftszeit auf dem Navi rückt irgendwo in die zweite Halbzeit – weshalb die Ortskenntnisse herausgekramt werden müssen und das Stadion pünktlich erreicht wird. Das trägt ganz einfach den Namen „Kolding Stadion", inzwischen wieder Heimspielstätte des Kolding IF. 2001 hatten sich die Fußballabteilungen des 1895 unter dem Namen Kolding Fodsport Klub gegründeten Kolding IF und vom Kolding Boldklub unter dem Namen Kolding FC zusammengeschlossen, um dann 2011 mit Vejle BK zu fusionieren. Heraus kam der Vejle Boldklub Kolding, der inzwischen aber auch schon wieder Geschichte ist. Selbiges ist auch die große Zeit des Vereins: Anfang der 1980er stieg KIF bis in die 1. division auf, damals noch wirklich die erste Liga im Königreich. Bei der Einführung des professionellen Fußballs in den 1990ern war Kolding zudem einer der ersten Vereine, der voll auf Profis setzte. Trotzdem gelang es nicht den Anschluss nach ganz oben zu halten: Nach dem Zwischenspiel mit Veijle in Liga zwei kickt KIF derzeit in der 2. divison, was in Dänemark dritte Liga bedeutet. Erste Sportart am Ort ist übrigens Handball, wo KIF eine feste Größe ist. Kennen wir irgendwoher...

 

MCH-Arena, 28. August 2014, Endstand 1:2

 

Donnerstag, Dänemark, Europapokal.

Eine Autobesatzung wollte sich das nicht entgehen lassen und machte sich auf, um ins knapp 250 Kilometer entfernte Herning zu fahren. Der FC Midtjylland spielte in der Euroleague-Quali und wir wurden eingeladen. Wie einige von euch sicherlich wissen besteht seit dem Testspiel unserer Mannschaft im Juli Kontakt zu den Ultràs Midtjylland, die uns an besagtem Tag ein wenig geholfen haben. Nach einigen Besuchen zuvor sollten nun zwei Autos nach Herning fahren. Während wir also gemütlich gegen Mittag losfuhren um in der Kneipe der Jungs, dem Don Quichotte noch das ein oder andere Bier zu trinken, machte sich das andere Auto bedingt durch Arbeit erst gegen späten Nachmittag auf den Weg und man traf sich dann direkt am Stadion mit dem Rest.

 

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Das Stadion vom FC Midtjylland dürfte bei dem Testspielbericht auf dieser Seite sicherlich ausreichend beschrieben worden sein, weswegen ich diesen Teil nun überspringen werde. Anders war heute nur, dass durch die dusseligen UEFA-Auflagen das Stadion zu einem All-Seater umgebaut wurde. Erwähnenswert vielleicht auch noch, dass der Großteil unserer Reisegruppe komplett ohne Kontrollen ins Stadion gekommen ist. Nur Stichprobenartig wurden einige rausgefischt. War schon etwas verwunderlich, bei einem UEFA Spiel.
Kulinarisch zu berichten gibt es leider nicht viel, Bier war Alkoholfrei dank UEFA für 40 Kr, auch wenn einige Herninger uns versicherten das aber der zweiten Halbzeit Alkohol enthalten ist, da die UEFA nur vor dem Spiel Stichproben nimmt. Wurst wurde nicht getestet. Dafür gab's beim Don Quichotte viel Bier (20 DKK, mit Alkohol) und eine Wurst mit einer Art Currysauce. Soll geschmeckt haben!

Parken, 4. Mai 2014, Endstand 1:1

Relativ kurzfristig vor dem Kopenhagener Derby hatten sich der Schreiber und sein Mitfahrer entschlossen, nach dem Bukarester Derby Anfang März nun ein weiteres Stadtduell zu besuchen. Und da beide noch nicht in den Genuss kamen, einmal das dänische Nationalstadion von Innen zu sehen ging es mit dem bitteren Nachgeschmack des vorerst verpassten Klassenerhaltes der KSV in aller Frühe nach Sjælland. Abgesehen davon kann man es wohl niemandem erzählen, dass man als Kieler die Saison schon an sämtlichen Ecken der EU-Peripherie gewesen sei, aber es nie nach Kopenhagen geschafft hätte.

Schnell wurde dann am frühen Morgen die Grenze nach Skandinavien überquert, das erste richtige Hindernis nach einer Baustelle fand man in Middelfart vor. An der Brücke zwischen Fyn und Sjælland bezahlte man noch den obligatorischen Wegzoll, dank Tagesticket für die Fahrt am selben Tag zurück in ertragbaren Dimensionen. Schon ein imposantes Bauwerk, welches doch im relativ kalten Wind der Ostsee lag.

 

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Dank einiger Baustellen im Großraum Kopenhagen bekam man nun auch noch mit, dass in diesem Teil Dänemarks doch etwas mehr Verkehr herrscht. Dieser konnte uns aber nicht daran hindern, die erste Station des kleinen Sonntagsausflugs zu erreichen. Ursprünglich gab es noch die Option, eine weitere Brücke zu überqueren und das Aufeinandertreffen zwischen Malmö FF und BK Häcken der Allsvenskan zu besuchen, doch irgendwie hatte keiner mehr Lust, vor dem Hauptspiel noch einmal nach Schweden zu hetzen, da zog man doch einen Aufenthalt in Dänemarks größter Stadt klar vor. Ohne ein wenig Fußball zuvor wollte man den Tag dann aber doch nicht verbringen, sodass erst einmal die zweite dänische Liga im Vorort Lyngby rief, wo LBK heute die Gäste aus Nordjütland von Vendsyssel FF empfing. Für 100 DKK hielt man dann sogleich auch seinen Ticketausdruck in den Händen. Für die dänische zweite Liga ist das Stadion absolut ausreichend und selbst bei einer Rückkehr in die Superligaen dürfte man an diesem Ort sicherlich spielen. Man selbst machte es sich zunächst auf der großen überdachten Haupttribüne bequem.

 

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FC Nordsjælland - Randers FC und Brøndby IF - FC København

Am 1.Dezember 2013 meinte der Spielplangestalter des dänischen Fußballverbandes DBU es sehr gut mit den Liebhabern der dänischen Liga. Um 14 Uhr sollte das Heimspiel des FC Nordsjælland gegen Randers FC stattfinden und abends um 19 Uhr folgte das Spiel der Spiele in Dänemark, das Derby zwischen Brøndby IF und dem FC København. Da beide Stadien knapp 30 Kilometer voneinander entfernt sind, konnte man stressfrei beide Spiele besuchen. Also machte man sich zu zweit morgens rechtzeitig auf den Weg aus Kiel in den Speckgürtel der dänischen Hauptstadt. Unterwegs wurden am Rastplatz Frøslev, dem ersten Rastplatz hinter der Grenze, dänische Kronen geholt und nach einer kleinen Frühstückspause war man mehr als rechtzeitig in Farum, dem Spielort des FCN angekommen.

 

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Nach einem Besuch im dortigen Fan-Shop ging es in die FCN-Bar, wo man erstaunlicher Weise mehr Kinder antraf, als Erwachsene. Es waren dort Spielkonsolen aufgestellt, wo sich die Gäste am Fifa 13 versuchen konnten, außerdem gab es die Möglichkeit für Billard und Airhockey. Wir schnappten uns allerdings das Maskottchen des FCN für ein gemeinsames Erinnerungsfoto und machten ihm auch gleich klar, welche deutsche Fußballmannschaft die beste ist.

 

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Nachdem man sich dann mit Tickets versorgt hatte, machten wir uns auf den Weg ins Innere des Stadions. Das Stadion selbst ist recht übersichtlich und schön geschnitten. Man hat eigentlich von überall einen tollen Blick auf das Spielfeld und wir waren uns einig, daß man das Stadion gern abbauen und in Kiel wieder aufbauen könnte.