Sportanlage Sachsenweg, 22. April 2018, Endstand: 0:2

 

91 Teams ist die respektable Summe, auf die der Niendorfer TSV im Norden Hamburgs kommt, mit 8.235 Mitgliedern ist der am 13. Juli 1919 gegründete Verein zudem einer der mitgliederstärksten an der Elbe. Fußball gehörte bei der Gründung zunächst einmal nicht zum Programm, diese Sparte kam erst 1936/37 dazu. Die Nachwuchsförderung ist seit je her von zentraler Bedeutung, 2015 wurde der NTSV zum besten Verein Hamburgs im Bereich Jugendfußballausbildung gewählt. Die Junioren sind nach dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli zudem die dritterfolgreichsten in der Hansestadt und auch die 1. Herren ist meistens Stammgast in der Spitzengruppe der Oberliga.

 

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Die Fußballer tragen ihre Heimspiel am Sachsenweg aus, dessen Rasenplatz neben dem kultigen Sprecherturm mit angeschlossener Versorgungshütte über einige Stufen Ausbau entlang einer Längsseite verfügt.

 

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Dank besten Wetters finden sich auch einige Zuschauer ein – zudem ist das Duell mit dem TuS Dassendorf ein echtes Spitzenspiel. Die Besonderheit am Vergleich zwischen dem Tabellendritten und dem Tabellenführer ist allerdings, dass es „nur“ am die Oberliga Meisterschaft geht. Für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord haben beide Verein nicht gemeldet (das hat aus Hamburg nur Teutonia 05 getan). Im Falle des TuS Dassendorf mag das vielleicht ein wenig verwundern, lotst der Serienmeister doch auch immer mal wieder prominente Namen an den Wendelweg. Marcel von Walsleben-Schied und Amando Aust (derzeit sogar Nationalspieler von Gambia) aus dem aktuellen Kader dürften besonders Holstein-Fans auch noch etwas sagen.

 

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Auch wenn die Kontrahenten rein von den Tabellenplätzen nicht weit auseinander sind, ist die Sache punktemäßig schon recht deutlich. „Dasse“ befindet sich schon auf der Zielgeraden zum fünften Titel in Folge. Und daran können auch die Niendorfer Hausherren im Endeffekt nicht viel ändern. In Hälfte eins bringt Pascal Nägele den Ball aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung im langen Eck unter (36.), nach dem Seitenwechsel ist es dann „Schiedi“, der da steht, wo ein Stürmer stehen muss und zum 2:0 vollendet. Der FC Bayern der Oberliga HH ist damit nur noch einen Punkt von der Meisterschaft entfernt.

 
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