Stadio Renato Dall’Ara, 16. April 2016, Endstand: 0:1

 

Bologna kulinarisch. Ragù Bolognese kennt sicher jedes Kind. Auch die aus der Region stammenden Tortellini oder Mortadella dürfte der ein oder andere bereits gekostet haben. Wir haben uns in der Trattoria von Nonna Rosa allerdings für eine weitere, in Norddeutschland eher unbekannte Spezialität der Stadt entschieden: Das cotoletta alla bolognese. Einfach beschrieben ist das ein unfassbar großes Schnitzel mit Schinken und Parmesan(sauce). Absolute Empfehlung! Kein Wunder also, dass Bologna den Beinamen la grassa („die Fette“) trägt. Nach so einem Monster ist der Abend allerdings auch gelaufen. Ab auf die Couch oder in die Heia …

 

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Neben dem Essen kann auch die Stadt selbst punkten. Die Innenstadt ist an diesem Samstag offensichtlich autofrei und so flanieren die Menschen entspannt auf den Straßen durch das Zentrum. Blickfang sind unter anderem die beiden Türme Asinelli und Garisenda. Im Mittelalter gab es hier etwa 180 dieser Geschlechtertürme. Bologna – Das Manhattan der damaligen Zeit.

 

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Zum Fußball zieht es uns ins 1927 eröffnete Stadio Renato Dall’Ara mit dem prägnanten Torre di Maratona. 1934 und 1990 war die Heimspielstätte des Bologna FC Austragungsort von insgesamt 6 Weltmeisterschaftsspielen. Das Rund bietet 36.462 Sitzplätze von denen 20.655 mit Zuschauern besetzt sind. Heutiger Gegner der Rossoblù ist der Torino FC.

 

Die erste Halbzeit vergeht torlos und ohne nennenswerte Höhepunkte. Ein Schüsschen hüben wie drüben. In Hälfte 2 beißen sich die Hausherren in des Gegners Hälfte fest. Im Abschluss fehlt dann allerdings das letzte Quäntchen Glück. Von Toro kommt nix bis auf zwei Konterchancen kurz vor Schluss. Es scheint als sollte es keinen Sieger in dieser Partie geben, bis der Schiedsrichter zum Entsetzen des Heimanhangs auf den ominösen Punkt zeigt. Elfmeter für Turin. 0:1. Ende. Bologna hat seit dem 14.02. kein Spiel mehr gewonnen und rutscht noch in den Abstiegskampf rein. So wird auf den Rängen auch viel gepöbelt. Vergogna! („Schande!“)

 

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Die aus dem Piemont mitgereisten Tifosi feiern den Auswärtssieg natürlich ausgelassen. Da bekommt die eigene Mannschaft fast 90 Minuten nichts geschissen und du nimmst trotzdem 3 Punkte mit nach Hause. Gibt schlimmeres! Während des Spiels gibt es im Gästeblock zwei, drei Mal etwas Rauch zu sehen. Die Stimmung gleicht einer Achterbahnfahrt, was wohl auch dem Spiel geschuldet ist. So wird vor Anpfiff ordentlich supportet. Im Spielverlauf nimmt der Supportkern im Gästeblock immer weiter ab, nur um nach dem Elfmeter zu explodieren.

 

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Sportpark Eschen-Mauren, 05. April 2016, Endstand: 1:2

 

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Oben am jungen Rhein
Lehnet sich Liechtenstein 
An Alpenhöh’n.

 

An die in der Nationalhymne besungenen Alpenhöhen lehnt sich dann auch das „Schloss Vaduz“, welches, aufgrund fehlender besuchenswerter Alternativen im Hauptort des Fürstentums Liechtenstein, Ziel einer kurzen Wanderung unserer Kieler Reisegruppe ist.

 

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Haus Liechtestein

 

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Stade Olympique de la Pontaise, 04. April 2016, Endstand: 1:1

 

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Mit ausreichendem Zeitpolster ausgestattet führt uns die Reise über den Simplonpass Richtung Genfer See. Für Kinder aus der norddeutschen Fläche sind solche Eindrücke natürlich doppelt beeindruckend. Dafür haben es die Schweizer etwas weiter zum Strand als wir. :-)

 

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In Lausanne angekommen wird das Auto am Stadion geparkt und der Weg in die durchaus sehenswerte Innenstadt zu Fuß angetreten.

 

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Austragungsort des Montagsspiels der zweitklassigen Challenge League ist das Stade Olympique de la Pontaise. Während der Weltmeisterschaft im Jahr 1954 fanden hier 5 Spiele statt. Olympische Spiele gab es im „Stade Olympique“ allerdings nie. Vielmehr ist Lausanne Sitz des IOC und so kommt eins zum anderen.

 

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Spitzenreiter Lausanne Sport empfängt den Tabellenvierten FC Aarau. Das möchte sich offenbar auch der Fußballgott nicht entgehen lassen, …

 

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Stadio di Cornaredo, 03. April 2016, Endstand: 0:6

 

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1132 km sind es laut Google Maps vom Holstein-Stadion zum Stadio di Cornaredo in Lugano und so wird die Nacht nach der Punkteteilung gegen Wiesbaden zur entspannten Anreise ins Tessin genutzt.

 

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Das Stadion, 1951 erbaut und zur 54er-WM Austragungsort eines Vorrundenspiels, besteht aus zwei Sitzplatztribünen auf den Geraden, sowie Stehrängen im Hintertorbereich. Eintritt zum Spiel der erstklassigen Super League erhält man für 20,- CHF.

 

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Zu Beginn gibt es im Heimbereich eine kleine Blockfahne und etwas Rauch zu sehen. Im Laufe der 90 Minuten kommen auch Schwenker und Schals zum Einsatz. Wenn man bedenkt, dass der Aufsteiger aus Lugano mit 0:6 zerlegt wird, kann der Auftritt der Tifosi nicht als schlecht bewertet werden. Auf der Haupttribüne hauen die ersten Enttäuschten bereits nach dem 0:2 in der 25. Minute ab...

 

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Campo de Fútbol de Vallecas, 6. Februar 2016, Endstand: 2:0

 

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Keine halbe Stunde bleibt zwischen Abpfiff im Vicente Calderón und Anpfiff bei Rayo Vallecano. Also schnell rein ins Taxi und los geht die wilde Fahrt. Im Gewusel des Stadionvorplatzes wird sich zu den Ticketschaltern durchgefragt.

 

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Dort reihen wir uns zunächst in die falsche Schlange (nur Reservierungen) ein und verlieren wertvolle Minuten… So erleben wir den kick-off und das 1:0 der Hausherren in der dritten Spielminuten nur vor den Toren. Mit Erhalt der Eintrittskarten wird die charmante Bruchbude betreten.

 

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Rayo Vallecano hält sich mittlerweile seit der Saison 2011/2012 in der Primera División und ist dort meistens im unteren Mittelfeld zu finden. Der heutige Gegner UD Las Palmas machte im vergangenen Sommer erstmals seit 13 Jahren wieder den Aufstieg in die höchste spanische Spielklasse perfekt.

 

Unter den 11.565 Zuschauern befinden sich auch erstaunlich viele Gästeanhänger. Exilanten? Oder fliegen die alle für so einen Kick aufs Festland?! Man weiß es nicht …

 

 
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