Stade Olympique de la Pontaise, 04. April 2016, Endstand: 1:1

 

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Mit ausreichendem Zeitpolster ausgestattet führt uns die Reise über den Simplonpass Richtung Genfer See. Für Kinder aus der norddeutschen Fläche sind solche Eindrücke natürlich doppelt beeindruckend. Dafür haben es die Schweizer etwas weiter zum Strand als wir. :-)

 

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In Lausanne angekommen wird das Auto am Stadion geparkt und der Weg in die durchaus sehenswerte Innenstadt zu Fuß angetreten.

 

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Austragungsort des Montagsspiels der zweitklassigen Challenge League ist das Stade Olympique de la Pontaise. Während der Weltmeisterschaft im Jahr 1954 fanden hier 5 Spiele statt. Olympische Spiele gab es im „Stade Olympique“ allerdings nie. Vielmehr ist Lausanne Sitz des IOC und so kommt eins zum anderen.

 

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Spitzenreiter Lausanne Sport empfängt den Tabellenvierten FC Aarau. Das möchte sich offenbar auch der Fußballgott nicht entgehen lassen, …

 

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Stadio di Cornaredo, 03. April 2016, Endstand: 0:6

 

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1132 km sind es laut Google Maps vom Holstein-Stadion zum Stadio di Cornaredo in Lugano und so wird die Nacht nach der Punkteteilung gegen Wiesbaden zur entspannten Anreise ins Tessin genutzt.

 

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Das Stadion, 1951 erbaut und zur 54er-WM Austragungsort eines Vorrundenspiels, besteht aus zwei Sitzplatztribünen auf den Geraden, sowie Stehrängen im Hintertorbereich. Eintritt zum Spiel der erstklassigen Super League erhält man für 20,- CHF.

 

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Zu Beginn gibt es im Heimbereich eine kleine Blockfahne und etwas Rauch zu sehen. Im Laufe der 90 Minuten kommen auch Schwenker und Schals zum Einsatz. Wenn man bedenkt, dass der Aufsteiger aus Lugano mit 0:6 zerlegt wird, kann der Auftritt der Tifosi nicht als schlecht bewertet werden. Auf der Haupttribüne hauen die ersten Enttäuschten bereits nach dem 0:2 in der 25. Minute ab...

 

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Campo de Fútbol de Vallecas, 6. Februar 2016, Endstand: 2:0

 

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Keine halbe Stunde bleibt zwischen Abpfiff im Vicente Calderón und Anpfiff bei Rayo Vallecano. Also schnell rein ins Taxi und los geht die wilde Fahrt. Im Gewusel des Stadionvorplatzes wird sich zu den Ticketschaltern durchgefragt.

 

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Dort reihen wir uns zunächst in die falsche Schlange (nur Reservierungen) ein und verlieren wertvolle Minuten… So erleben wir den kick-off und das 1:0 der Hausherren in der dritten Spielminuten nur vor den Toren. Mit Erhalt der Eintrittskarten wird die charmante Bruchbude betreten.

 

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Rayo Vallecano hält sich mittlerweile seit der Saison 2011/2012 in der Primera División und ist dort meistens im unteren Mittelfeld zu finden. Der heutige Gegner UD Las Palmas machte im vergangenen Sommer erstmals seit 13 Jahren wieder den Aufstieg in die höchste spanische Spielklasse perfekt.

 

Unter den 11.565 Zuschauern befinden sich auch erstaunlich viele Gästeanhänger. Exilanten? Oder fliegen die alle für so einen Kick aufs Festland?! Man weiß es nicht …

 

Estadio Vicente Calderón, 6. Februar 2016, Endstand: 3:1

 

Nachdem im letzen Januar Lissabon besucht wurde, liegt in diesem Jahr eine Visite der spanischen Hauptstadt an. Madrid kann getrost als besuchenswert eingestuft werden. Zahlreiche schicke Gebäude, angenehme Temperaturen, viele Shoppingmöglichkeiten, im Verhältnis zu anderen europäischen Metropolen wenig Touristen, an jeder Ecke Tapas, Wein und Bier zu fairen Preisen.

 

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Dritter Tag in Italien, es standen zwei Spiele auf der Agenda und das tollste ist, man konnte meinen, der Sommer stände kurz vor der Tür. Das feierte man doch am besten mit einem kleinen Ausflug nach Turin. Nein, nicht die alte Dame Juve war das Ziel, dem Nachbar vom FC Turin sollte heute ein Besuch abgestattet werden.

 

Torino Football Club 1906 vs. Football Club Internazionale Milan

Stadio Olimpico Torino, 08. November 2015, Endstand 0:1

 

Ein Parkplatz war schnell gefunden, einzig das Rückwärtsfahren des Fahrers über 50 Meter entgegen der Fahrtrichtung hätte einen Spielbesuch unsererseits noch verhindern können. Ein kurzer Spaziergang um den nahegelegenen Park und man stand vor dem Turiner Olympiastadion.

 

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2006 wechselten die beiden Vereine der Stadt wieder vom Stadio delle Alpi ins für die vorher stattfindenen Winterspiele wieder ins nun modernere Stadion der Stadt. Insgesamt fasst es knapp 30.000 Plätze. Nicht vorstellbar, dass selbst Juventus mit diesen Fanmassen und Erfolgen viele Jahre in dieser doch eher kleinen Schüssel spielte.

 

Seit 2011 ist Torino aber wieder alleiniger Hausherr und Juventus erfreute sich an einem eigenen Neubau.

 

Dank der überschaubaren Bude war aber auch Vorsicht geboten und glücklicherweise hatte man die Tickets schon online in good old Germany in der Tasche, die Markisen der Ticketschalter wurden schließlich heute gar nicht erst benutzt. Ansonsten war es ein nettes Flair hier, gerade weil das Stadion mit ein wenig urbaner Kneipeninfrastruktur in der Umgebung aufwarten konnte und man somit nicht auf die vom San Siro bekannten Imbisswagen zurückgreifen musste. Nach einem Getränk gings einmal um das Rund herum, man passierte u.a. auch den spärlich bewachten Gästebereich und herein in die gute Stube.

 

Wirklich ein schöner Anblick, obwohl die Tribünen relativ weit vom Geschehen entfernt sind wirkt das ganze hier stimmig.

 

Die Ultras Granata der Heimseite hatten die Tribüne schon ganz Argentinien-like mit Bändern überzogen und auch die Gäste waren schon zahlreich in ihrem Block, der wie das ganze Stadion keinerlei Stehplätze aufwies. So verloren sich auch einige Gäste in umliegende Blöcke, schätzungsweise 3000 Inter-Anhänger waren unter den 28.000 Interessierten.

 

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Wir selbst hatten dankenswerterweise Plätze in der ersten Reihe des kleinen dritten Ranges, sodass uns permanent vor Augen geführt wurde, beim Tor nicht euphorisch nach vorne zu springen, da sonst eine Absperrung unseren Jubel jäh beenden würde. Obwohl sich keine aktiven Fans bei uns befanden, wackelte die Konstruktion schon ganz gut.

 

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Als kleines Intro holte die Heimkurve zu Beginn sämtliches Material raus, das war auch das einzige Mal. Zusätzlich gab es eine schlichte Blockfahne im Zentrum des Blocks, nichts weltbewegendes, aber immerhin, nett anzusehen war der Heimblock allemal!

 

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Besonders ins Auge fielen die zahlreichen Fahnen der Heimanhänger, aus dem letzten Winkel Italiens waren die Toro Clubs anwesend und das, obwohl die großen Erfolge der „Granata“ schon einige Zeit zurückliegen: 1993 konnte mit der Coppa Italia der letzte große Titel geholt werden.

 

Die Gäste aus Mailand begnügten sich eher damit, sich mit den Heimfans benachbarter Blöcke gegenseitig anzupöbeln, immerhin kam somit auch der Teil der Turin-Fans ein wenig in Wallung.

 

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