Bohemian Football Club Dublin vs. Derry City Football Club
Dalymount Park, 08. Juni 2018, Endstand 1:2

 

Zwischen Nichtaufstieg und dem Studienabschluss sollte es noch einmal raus aus der norddeutschen Tiefebene gehen. Irgendwelche Testländerspiele waren aber keine Option, sodass der Matchkalender nur noch einige Ligen ausspuckte, die kurz vor dem Hochsommer ihre Teams noch auf das Grün schickten. Dazu zählte auch der Fußballverband der „grünen Insel“. Da musste nicht lange überlegt werden, dieser Länderpunkt war noch nicht eingetütet worden und dank der zahlreichen Ryanair-Flüge ab Fuhlsbüttel flog die Airline natürlich auch ihre eigene Homebase Dublin an. Die Preise waren noch verbraucherfreundlich, da wurde schnell zugegriffen.

 

In etwa 120 Minuten ging es von Hamburg Richtung Irland, vom Flughafen, wo es von Ryanair-Bombern nur so wimmelte, brachte uns der grüne Doppeldeckerbus in doch relativ langen 60 Minuten vom Airport zum östlichen Teil der Innenstadt. Unser Domizil lag zwei Minuten vom Bahnhof Heuston entfernt. Da wir erst relativ spät gebucht hatten, durfte man ein paar Euro mehr für das Hostelbett berappen, da für gab’s auch ein eigenes Bad. Irgendwie auch kein Wunder, ist die irische Hauptstadt doch im Sommer ziemlich überlaufen, das hatten wir schon im Bus durch die City bemerkt. Dankenswerterweise gab es quasi vor unserem Hostel eine Tramstation, mit der man in fünf Minuten ins Stadtzentrum gelangen konnte.

 

Genau das machte eigentlich einen ganz coolen Eindruck, Pubs an jeder Ecke, die typischen Tourishops und Ketten waren auch zu finden, da bevorzugten wir dann aber doch eher den kleinen Imbiss und die Portion Fish’n’chips.

 

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Auch bei Tag sah der Temple Bar District nicht uninteressant aus, dieser sollte uns aber an beiden Abenden nicht sehen, da die Getränke doch etwas sehr über dem Studentenbudget lagen und man dieses Jahr auch noch in anderen Ländern zulangen wollte.
Der erste Kick der Reise erwartete uns auf der nördlichen Seite der Liffey, der Fluss, welcher die Stadt in einen Nord- und Südteil trennt. Im Dalymount Park traf Bohemian FC auf die Gäste von Derry City. Das Stadion lag wie oft auf den beiden Inseln mitten im Wohngebiet und war auf unserem Anreiseweg nur durch eine kleine schmale Gasse erreichbar.

 

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Die Zugangsberechtigung gab es für einen Zehner, in dieser war im Übrigen auch der Eintritt zu beiden Pubs unterhalb der Haupttribüne enthalten, sodass die Getränkezufuhr bis zum Anpfiff schon einmal gesichert war. Von den Iren wurde man sogleich ausgefragt, woher man denn komme und es ergaben sich ein paar nette Gespräche.

 

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Kulinarisch gab es in einer Stadionecke den üblichen Schmierburger, Fries und Pies. Nicht schlecht, das hatten wir uns ebenso ausgemalt. Beim Essen konnten wir zum ersten Mal sehen, welche Perle von Stadion da doch vor einem lag. Neben der relativ modernen Haupttribüne waren die restlichen Stehplatzbereiche verrottet und für den Zuschauer nicht zugänglich. Die Gegengerade hörte auf Höhe der Mittellinie sogar komplett auf und machte Platz für einen Parkplatz, von dem man das Spiel problemlos auch hätte verfolgen können. Der Bohemian FC trägt hier seit über 100 Jahren seine Heimspiele aus, lange war das Stadion die wichtigste Spielstätte des Landes.

 

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Estadio Luis Pérez Lozano, 2. April 2018, Endstand: 3:2

 

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Die Fußballmeisterschaft Kubas wurde in den letzten Jahren jeweils in der ersten Jahreshälfte ausgetragen. Mit dieser Erkenntnis ausgestattet konnten Ende 2017 die Flüge gebucht und auf die Terminierung der Spiele gewartet werden. Nur knapp zwei Wochen vor Abflug wurden dann endlich die Ansetzungen der „Zweiten Runde“ des Campeonato Nacional de Fútbol de Cuba bekannt gegeben. Da die Spiele der ersten beiden Runden auf vom Verband bestimmten Plätzen stattfinden und erst ab der ab dem 28.04. ausgespielten Finalrunde im „eigenen“ Stadion gespielt wird, mussten nur noch die Spielorte für den anvisierten Spieltag ermittelt werden. Mario vom futbol-cubano-Blog (LINK) war dabei eine zuverlässige Quelle. Sehr hilfreich war auch Marco Pellegrino von “Free Tour Havana” (LINK), der sich die von uns ins Auge gefasste Partie telefonisch beim INDER (Instituto Nacional de Deportes Educación Física y Recreación) bestätigen lassen konnte. INDER scheint bei Ansetzungsfragen auch ein zuverlässigerer Ansprechpartner als der nationale Fußballverband Asociación de Fútbol de Cuba.

 

Am Spieltag selbst musste noch eine Strecke von knapp 400 km von Viñales nach Cienfuegos hinter sich gebracht werden. Dies klappte zum Glück reibungslos und so konnte unsere Unterkunft in Stadionnähe entspannt bezogen werden. Da es bei der Anstoßzeit noch eine kleine Unstimmigkeit gab (lt. Kontaktmann Mario 15:00, lt. INDER 15:30) begaben wir uns gegen 14:00 zum Estadio Luis Pérez Lozano. Von Spielern war noch nix zu sehen, aber immerhin waren Tornetze und Eckfahnen vorhanden. Ein paar im Schatten der Tribüne gammelnde Jugendliche bestätigten dann das Nachmittagsspiel. So konnten wir noch ‘ne kleine Runde drehen und am wesentlich größeren Baseballstadion vorbeischauen.

 

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Bei unserer Rückkehr hatte es sich dann auch schon die Mannschaft von Pinar del Río unter dem Wellblechdach gemütlich gemacht und so langsam stellte sich das gute Gefühl ein, dass es mit dem Länderpunkt – nach über einem Jahr Vorbereitung/Planung – tatsächlich klappen sollte.

 


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Der Anpfiff ertönte dann gegen 15:57 und es entwickelte sich ein recht munteres Spiel auf dem (kaum vorhandenen) Rasen. Nach ca. 10 Minuten fiel der umjubelte Führungstreffer für die als Auswärtsmannschaft im heimischen Stadion angetretene Elf aus Cienfuegos. Während der ersten Hälfte trudelten immer mehr Zuschauer ein und konnte noch vor der Pause das 0:2 bejubeln. Zur Halbzeit hatten es ca. 350 Personen auf die Tribüne geschafft und die ein oder andere mitgebrachte Lautsprecherbox sorgte für die musikalische Untermalung des sonnigen Nachmittags. Ein paar fliegende Händler verkauften Cracker und Popcorn. Den Rum brachte jeder selbst mit. ;)

 

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Nach Wiederanpfiff durfte ein schöner Bock des Torwarts von Cienfuegos zum 1:2 begutachtet werden. Kurze Zeit später ein starker Kopfball zum 2:2-Ausgleich. Aber auch Freunde der rustikalen Gangart kamen auf ihre Kosten. So wurde zum Beispiel ein Spieler von Cienfuegos an der Eckfahne nach allen Regeln der Kunst umgemäht – was natürlich eine schöne Pöbelarie des Publikums nach sich zog. Der Übeltäter sah in dem Fall nur die gelbe Karte. Pinar del Río war jetzt besser im Spiel und konnte mehr Chancen kreieren. Die Grünen aus dem Westen des Landes konnten, nachdem der Assistent kein Abseits anzeigt, den Torwart von Cienfuegos ausspielen und zum 3:2 einnetzen. Kurz vor Schluss noch die große Chance zum Ausgleich, die knapp vergeben wurde. Nach Abpfiff klatschten die Mannschaften freundschaftlich ab und Pinar del Río konnte - nach ein paar Jahren in der Zweitklassigkeit - den Einzug in die Finalrunde feiern.

 

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Wie urlaubt es sich sonst so auf der sozialistischen Insel in der Karibik? Sämtliche Unterkünfte der Tour wurden vorab über Airbnb gebucht. Das wäre nicht zwangsläufig nötig gewesen, da vor Ort genügend casas particulares vorhanden sind, die zum Beispiel am Flughafen oder den Busbahnhöfen angepriesen werden. Auch kann ein Gastgeber Anschlussunterkünfte in beinahe jeder anderen Stadt vermitteln. Die Vorabbuchung hat natürlich den Vorteil, dass man sich die Wohnung vorher auf Fotos anschauen und die Lage in der Stadt berücksichtigen kann. Inkl. Gebühren sind wir bei 14 Übernachtungen bei einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 24,90 € pro Nacht gelandet.

 

In den casas kann man sich Frühstück (5,- CUC/Person; 1 CUC = 1 US-$), welches meist aus frischen Früchten und Säften, Brot und Rührei besteht, ordern und auch abends kann man sich bekochen lassen. In der Regel hat man dann für 10,- CUC pro Person die Auswahl zwischen Huhn, Schwein, Fisch und Hummer. Dazu gibt es immer Salat und Reis mit Bohnen. Aber natürlich hat auch auf Kuba jede Hausfrau ihre eigenen Rezepte und so variieren die Beilagen (z. B. Maniok/Yuca, Kartoffeln, Bananenchips, Süßkartoffeln) von casa zu casa. Einfachere Snacks wie Sandwich oder Pizza sind unterwegs meist ab 1,- CUC aufwärts zu haben.

 

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Grau, nasskalt, ungemütlich – die kalte Jahreszeit an der Küste ist selten das, was man sich im Allgemeinen unter Winterromantik vorstellt. Um dem Anflug von Depressionen vorzubeugen, tut es da gut, die heimischen Gefilde in Richtung Süden zu verlassen. Die Wahl der Destination wird dabei vereinfacht, wenn das eigene Team das Wintertrainingslager am Mittelmeer aufschlägt.

 

Nachdem es Holstein vor einiger Zeit noch an die türkische Riviera zog, ist inzwischen Spanien zum Ziel der Störche geworden. Der Ort La Manga dürfte einigen Holstein-Fans noch bekannt sein, fand hier doch vor zehn Jahren das „legendäre“ Testspiel gegen Jerez Industrial CF statt, bei dem der Gegner eher an ein Kneipenteam erinnerte und erst 15 Minuten nach geplantem Anpfiff zu elft war.

 

Für die Mannschaft ging es schon zu Beginn der Woche los, für die Touristen am Donnerstag hinterher. Neben der Verbindung eines irischen Billigfliegers war mit TAP auch die Route über Lissabon eine Option. Vorteil hierbei die Ankunftszeit, die nicht mitten in der Nacht lag und die Aussicht auf die „Blädderteichdinger mit Pudding“ (O-Ton eines Hamburgers an Bord des Flugzeugs). Und natürlich sind die Pastéis de Nata definitiv den Umweg wert.

 

Pasteis

 

Prop

 

Propeller

 

Weiter geht es mit Propellermaschine nach Alicante und von da aus per Mietwagen in Richtung Mar Menor. Das „kleinere Meer“ ist eine Salzwasser-Lagune in der Region Murcia, die das salzhaltigste Binnengewässer Europas ist und von der Nehrung „La Manga“ vom Mittelmeer abgetrennt wird. Auch wenn das Gebiet natürlich an vielen Ecken sehr touristisch geprägt ist, gibt es immer noch den einen oder anderen authentischen Fleck Spanien zu entdecken. Bis auf die ganzen Serrano-Schinken, die im Supermarkt hängen, ist davon nach Sonnenuntergang aber zunächst noch nicht viel zu sehen. Dafür entschädigt der Blick am nächsten Morgen aus dem Hotelzimmer - „Hallo Mittelmeer, hier sind wir!“

 

Sonnenaufgang Tag 2

 

Testspielfreitag

 

Es ist nicht nur die Sonne, welche die Laune steigen lässt, es ist die ganze Natur mit Hibiskusblüten, Zitrusfrüchten, usw. Nach ausgiebigem Frühstück (das im Hotel sehr „englisch“ daher kommt, allerdings mit kleinen Chorizowürstchen – sehr lecker, aber eine Herausforderung an den Verdauungstrakt) geht es zum Trainingsplatz des La Manga Clubs, wo die Störche bereits fleißig schwitzen. Die intensive Vorbereitung auf die Rückrunde ist in vollem Gange – und auch Fotografen zeigen vollen Einsatz. ;) 

 

Frühstück

 

Sonne Tag 2

 

Hibiskus

 

Butschies 

 

 

Für den Nachmittag steht ein Test an – Kieler SV Holstein gegen die VV St. Truiden. Inzwischen haben sich für den Kick gegen den belgischen Erstligisten weitere bekannte Gesichter aus Kiel und Fußballprominenz auf der Tribüne eingefunden, dazu noch eine Gruppe Fans des Gegners. Auf dem kleinen Ground, der immerhin über einigen Ausbau und Flutlicht verfügt, wird auch der La Manga Cup ausgetragen, bei dem vor allem Teams aus Skandinavien und Osteuropa, wie Rosenborg, der FC Nordsjælland, CSKA Moskau oder Shakhtar Donetsk in der Vorbereitung um den Titel kämpfen (und wahrscheinlich einen übertriebenen Pokal).

 

LaManga Club

 

Kapitano

 

Kopsball

 

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Weilandt

 

Anfang

 

Panorama La Manga

 

Stade de la Meinau, 16. Dezember 2017, Endstand 2:1

 

Strasbourg – diese Stadt und ihren Verein hatte man als fleißiger Auswärtsfahrer, der schon unzählige Male die Autobahn über Frankfurt in den Südwesten der Republik befahren hatte, schon lange auf der Agenda. Die KSV musste allerdings erst in die zweite Liga aufsteigen, damit sich diese Möglichkeit endlich ergab. Was für Auswärtsfans ein Graus ist, stellte sich für die Kieler Reisegruppe als Glücksfall heraus: Anstoß am Samstag um 20:00 Uhr. So ging es nicht mitten in der Nacht Richtung Süden, sondern noch zu einer ganz akzeptablen Zeit. Bis auf einen kleinen Umweg kurz vor der Mainmetropole verging die Zeit wie im Fluge, sodass man erstmals die Brücke zwischen der deutschen Grenzstadt Kehl und Strasbourg überqueren konnte. Die Stadt des EU-Parlaments boomt offensichtlich: Neubau an Neubau reihte sich am Rande der Straße in die Innenstadt aneinander. Inwieweit dies aufgrund der großzügigen Diäten der Abgeordneten des Parlaments passiert, blieb unklar. Die Preise waren allerdings deutlich niedriger als in deutschen Ballungsräumen, wenn also jemand Eigentum erwerben möchte, nur zu, in Strasbourg ist genug vorhanden.

 

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Strasbourg zu Weihnachten bedeutet aber auch volle Straßen und keine Parkplätze. Doch die Reiseleitung wusste schon vor dem Trip Rat, sodass zunächst ein Parkplatz gegenüber des Stade de la Meinau angesteuert wurde. Da haben sich die Tourismusexperten der Stadt wirklich ein sinnvolles System ausgedacht. Ein Tagesticket für den Parkplatz inklusive ÖPNV-Nutzung für die Autoinsassen gibt’s für etwas über vier Euro. Top! Mit der Tram ging es innerhalb von fünf Minuten in die Innenstadt. Die Stadt wirbt selbst mit dem Slogan „Capitale de Noël“ und das schienen diverse Franzosen, Schweizer und Deutsche auch zu beherzigen: Die Straßen waren brechend voll. Am Rande der Altstadt kontrollierte die Polizei mit Schleusen jeden Besucher des Weihnachtsmarkts, wenigstens eine Maßnahme für das Sicherheitsgefühl der Leute, denn wirklich effektiv stellten sich die Beamten dabei nicht an.
Die Altstadt ist wirklich einen Besuch wert: Viel Fachwerk, kleine Gassen und Geschäfte sind auch außerhalb der Weihnachtszeit einen Besuch wert - und vielleicht sogar zu empfehlen. Schließlich war die ganze Region in der Stadt, sodass es doch sehr eng wurde. Auf den obligatorischen Flammkuchen und heiße Maronen konnte dennoch nicht verzichtet werden.

 

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Zurück am Stadion hatte der fleißige Grillmeister seinen Stand fertig aufgebaut, sodass sich die Reisegruppe sogleich noch eine Merguez gönnte. Auch am Stadion hatte sich der Verein etwas ausgedacht und einen kleinen Weihnachtsmarkt organisiert. Schon zwei Stunden vor Anpfiff waren schon viele Fans auf dem Stadiongelände. Zufälligerweise hat auch Racing Strasbourg einen Storch als Maskottchen und so war man den Verein auch gleich irgendwie verfallen. Dies beruht jedoch nicht auf einer Farbkombination der Spielkleidung, der Storch ist schlicht das Wappentier des Elsasses und eines der beliebtesten Symbole der Gegend.

 

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Ein früherer CCK-Beitrag von Malta findet sich hier. Damals wurden die drei meistgenutzten Stadien der Insel gekreuzt, deren Besuch bei meinem Aufenthalt auf der Insel terminlich leider nicht möglich war. Stattdessen wird das direkt nördlich vom Nationalstadion gelegene MFA Centenary Stadium besucht, um einer Erstrundenpartie der FA Trophy, dem hiesigen Pokalwettbewerb, beizuwohnen. Strukturiert ist diese ähnlich wie das große britische Vorbild, d.h. Teams höherer Ligen steigen erst später in den Wettbewerb ein.

 

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Freunde exotischer Vereine sind mit diesem Wettbewerb jedenfalls gut bedient: die Clubs von Gozo, einer zum Staat Malta zugehörigen Insel, die unter dem Dach der Maltese Football Association (MFA) ihre eigenen zwei Ligen ausspielen, nehmen hier ebenfalls teil.

 

Der gastgebende Għajnsielem F.C. ist siebenmaliger Gozo-Meister und der älteste noch bestehende Verein auf der Insel. Die Gäste vom Kirkop United FC spielen in der Maltese Third Division, also der untersten der 4 maltesischen Ligen.

 

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Man kann sich das Niveau bei dieser recht unterklassigen Ansetzung also schon in etwa vorstellen – und: man wird auch nicht gerade positiv überrascht. Knapp 50 Zuschauer finden sich auf der einzigen Tribüne des Kunstrasenplatzes ein (Fassungsvermögen ~2.000 Zuschauer), um Zeuge eines recht grottigen, aber dennoch irgendwie denkwürdigen Spiels zu werden.

 
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