28. November 2015, Endstand 1:2

 

Irgendwie hatte der Holstein-Fan ja schon gehofft, dass sich nach dem Spiel in Stuttgart irgendeine Art von Selbstvertrauen in den Köpfen der Spieler festgesetzt hatte. Nach 90 Minuten war dann klar, dass so etwas wie Kontinuität wohl noch nicht Einzug in diese Saison gefeiert hatte. Eigentlich war alles angerichtet, es war nicht so kalt wie in den letzten Tagen, der Rasen sah auch ganz passabel aus.

 

Im Gästeblock verliefen sich vielleicht 50 Gäste aus Bayern, schade, da hatte man schon etwas mehr erwartet, trotz einer nicht so großen Fanszene.

 

Gäste

 

Karsten Neitzel vertraute an diesem Sonnabend auf die erfolgreiche Mannschaft vom letzten Wochenende. In den ersten Minuten lief der Ball noch ganz gut durch die blau-weiß-roten Reihen, Schnellhardt und Kegel schafften es ganz gut, die Bälle im Mittelfeld zu verteilen. Oft konnten die Würzburger die KSV nur durch ein Foul stoppen, so auch in der 19. Minute des Spiels, als Kurzweg sich nicht mit fairen Mitteln zu helfen wusste. Schnellhardt trat an, jener Kurzweg brachte den Kopf an den Ball und fälsche unhaltbar für Wulnikowski ab. 1:0 für die KSV! Wieder einmal ein Standard brachte ein glückliches Tor für die KSV, völlig egal, Führung für Holstein!

 

Jubel

 

Man hätte sich gewünscht, dass diese Führung einmal etwas länger Bestand hätte, leider war dieser Wunsch vergebens. 29. Spielminute, Shapourzadeh nimmt Weidlich im Sprint etliche Meter ab, findet in  nahezu leerem Zentrum Daghfous, der Jakusch im Tor keine Chance lässt. Man muss es leider so sagen, Weidlich machte im Vorfeld des Gegentreffers einmal mehr keine gute Figur. Bis zur Pause sah der Zuschauer keine herausragenden Chance mehr, die KSV war aber weiter gewillt, hier noch mit einer Führung in die Kabinen zu gehen, was leider nicht gelang.

 

Nach dem Pausentee suchte Patrick Herrmann sofort wieder den Weg nach vorne, doch sein Schuss schnellte knapp am Tor vorbei. Auch die Würzburger versuchten sich immer wieder im Offensivspiel, entweder fehlte es an Präzision oder Niklas Jakusch musste einige wenige Male sein Können zeigen. Karsten Neitzel wollte es jetzt wissen und brachte Schäffler und Heider für den soliden Sané und Janzer. Doch ihre Bilanz von gemeinsamen drei Treffern in diesem Jahr änderte sich auch in den verbleibenden Minuten nicht, beide Einwechslungen brachten keine Belebung des Spiels.

 

Das Unentschieden und der damit verbundene Punkt war eine Viertelstunde vor Schluss auch Geschichte, Eckstoß für Würzburg, Jakusch unterläuft den durch den Fünfer segelnden Ball und Jabiri trifft am zweiten Pfosten zum 1:2. Holstein versuchte danach noch einmal heranzukommen, musste aber immer wieder aufpassen, nach Ungenauigkeiten im Spielaufbau schnell genug umzuschalten und den Konter der Gäste zu unterbinden. Ein Treffer gelang nicht mehr, sodass Holstein nach zwei Siegen wieder eine Niederlage einstecken musste.

 

Flutlicht

 

Die zweite Halbzeit zeigte einmal wieder die mangelhafte Durchschlagskraft in Holsteins Offensive, besonders Heider und Schäffler konnten keinen frischen Wind nach ihren Einwechslungen auf den Platz bringen. Die KSV bleibt weiter auf Platz 13, allerdings ist das Feld in der unteren Hälfte der Tabelle noch dichter zusammengerückt.

 

Nächste Woche geht’s zum FC Rot-Weiß Erfurt, auch da geht es wieder um drei Punkte.

 

Alle Bilder in der Galerie.

 
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