07. Dezember 2013, Endstand 0:2

 

Spiel: Alles wie immer, die KSV mit einigen wenigen guten Chancen, die im Gegensatz zu denen auf der Gegenseite nicht genutzt werden konnten. Besonders in der ersten Phase des Spiels die KSV mit mehr Spielanteilen, leider wie so oft ohne Ertrag 21. Minute, schlechter Abschlag von Niklas Jakusch, schnelles Umschaltspiel nach vorn, Stroh-Engel flankt auf Irvana, der die fehlende Zuordnung eiskalt ausnutzt. Bis zur Pause keine großen Aufreger mehr. Nach dem Wiederanpfiff Holstein wieder mit mehr Zug zum Tor, der gekommene Schied und Marc Heider sorgten zunehmend für Gefahr. Die Tore aber wieder für den Tabellenvierten. Torhüter Niklas Jakusch konnte den ersten Schuss nach einer Darmstadt Ecke noch klären, Gorka verwandelte im Anschluss eiskalt. Danach lies der SVD nicht mehr viel zu, Holstein weiter bemüht, fand aber kein Mittel gegen die großgewachsene Defensive der Südhessen. Insgesamt kein unverdienter Sieg der Darmstädter, die in einem ausgeglichenen Spiel ihre Chancen besser nutzten als die KSV, sicherlich ein Phänomen, dass der Holstein-Fan nur zu gut kennt. Am Ende bleibt mal wieder ein Spiel, bei dem die KSV keineswegs schlechter, aber zuweilen recht ideenlos agierte. Viel zu oft fehlte im Strafraum das letzte Quentchen, zu wenig wurde es einmal aus der Distanz versucht.

 

Gegentor

 

Breitkreuz

 

Kulisse: Erstmals knapp unter 4000 Zuschauer fanden den Weg ins Holstein-Stadion, insbesondere im sonst so vollen Block J konnte man sich noch erstaunlich gut bewegen. Trotz dem Spielverlauf nahezu durchgängiger Support, mal laut, mal leiser, aus dem Block I, der auch nach dem 0:2 nicht wirklich abriss und der Mannschaft weiter den Rücken stärkte. Insbesondere gegen Spielende konnten die ersten „Neitzel raus“ Rufe vernommen werden. Darmstadt mit gut 150 Leuten vor Ort, da hatte man sogar ein wenig mehr erwartet, bei Tabellensituation und neuem Reiseziel. Viel konnte man aus dem Gästeblock dann auch nicht hören, auch wenn sich einige Male dort bewegt wurde.

 

 

Block I

 

Gäste

 

Nächstes Spiel: Man möchte nicht unbedingt von einem Abstiegsgipfel sprechen, doch beim Tabellennachbarn aus Saarbrücken kann man das Abrutschen auf die Abstiegsplätze selbst verhindern. Der 1.FCS hat dabei beim Sieg in Erfurt neues Selbstvertrauen getankt, die KSV trat beim Spiel in Dortmund keineswegs schlecht auf. Auf den anegkündigten Bus muss man leider verzichten, nicht genügend Fans buchten sich in diesen ein.

 

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