Sportplatz am Steinrader Damm, 31.Juli 2013, Endstand 1:6

 

Holstein und der SHFV-Pokal sind so eine Sache an sich. Der letzte Gewinn des Pokals liegt schon wieder 2 Jahre zurück. Damals machte man sich im Anschluss im DFB-Pokal sogar mit deutlichen Siegen gegen 3 Bundesligisten und einer zumindest nicht zu hoch ausgefallenen Niederlage gegen den späteren Double-Sieger Borussia Dortmund einen Namen als Pokalschreck. Zuletzt reichte es nicht. In der vergangenen Saison schied man im Halbfinale gegen den TSV Kropp und in der Saison davor sogar im Viertelfinale unter nahezu irregulären Bedingungen gegen Neumünster aus. 

 

kieler

 

Doch neue Saison, neues Glück. Holstein hat bereits die ersten zwei Spiele der dritten Liga erfolgreich hinter sich gebracht. Gegen Saarbrücken feierte man sogar ein Torfestival. So reisen die Kieler heute mit breiter Brust aber nicht ohne den nötigen Respekt nach Lübeck. Doch diesmal geht es nicht gegen den traditionellen Derbygegner Verein für Bewegungsspiele. Gastgeber ist heute ein anderer Schleswig-Holstein-Ligist, der FC Dornbreite-Lübeck. Wetter gut, drumherum sympathisch (von einigen bekannten Hanseln abgesehen) - kann ein guter Pokalabend werden.

27. Juli 2013, Endstand 5:1

 

Endlich ist die dritte Liga auch bei uns zu Hause angekommen und das Warten hat sich gelohnt! Die Ehre, unseren neuen Rasen einzuweihen kam dem Traditionsverein 1. FC Saarbrücken zu. Übrigens die erste Punktspielbegegnung beider Vereine. Vor Spielbeginn sorgt die Verabschiedung von Jürgie, Flo Meyer, Amado Aust und unserem Aufstiegstrainer für einen kleinen Gänsehautmoment. Nach den warmen Worten von Vereinspräsident Roland Reime skandieren über 5000 Kieler "Thorsten Gutzeit" und wenn man das auf der Anzeigetafel richtig gesehen hat, verdrückt eben jener Thorsten Gutzeit in dem Moment auch einzwei Tränchen der Rührung.

 

 TG

 

Ostseestadion / DKB-Arena, 20.Juli 2013, Endstand 0:0


Es gibt Spiele, die so wie sie sind, genau richtig sind. Vielleicht mit kleinen Schönheitsfehlern, aber dem Anlass angemessen. Die meisten Kieler Anhänger wünschten sich für unseren Start in Rostock wohl vor allem ein vernünftiges Ergebnis, eine gute Stimmung und das richtige Drittliga-Feeling ab der ersten Minute.

Und wirklich. Das Einzige, was sich an diesem Tag als nicht drittligatauglich erweist, ist die Deutsche Bahn. In Bad Kleinen ist man doch tatsächlich überrascht, dass bei bestem Sommerwetter, während der Ferien und an einem Hansa-Spieltag Menschen, ja sogar viele Menschen den Zug in Richtung Rostock nehmen. Der eingesetzte Zug deutlich unterdimensioniert. Die Zugbesatzung also mit Linienbussen zum Stadion. Leider sind so nicht alle pünktlich mit Anpfiff im Block. Macht dann aber nicht so viel. Die ersten Minuten auf dem Rasen bestehen ohnehin aus gegenseitigem Abtasten. Stimmungstechnisch ist man aber ab der ersten Minute angekommen. Das hier ist nicht Rehden oder Oberneuland. Das hier ist Rostock!

 

Suedtribuene

 

Gut 13000 Kehlen schmetterten das Hansalied, die Gesänge und Schlachtrufe auf der Südtribüne - Gänsehaut pur. Und mit jedem Kieler, der eintrifft, wird auch der Gästeblock lauter. Anfangs nur in den Sangespausen von Rostock vernehmbar, hört man im Stadion nach und nach auch den Gästeblock immer deutlicher.

 

13. Juli 2013, PSV-Sportanlage Stettiner Straße, Endstand 0:6

 

Und ehe man sich versieht, geht es schon wieder los. Der traditionelle Saisonauftakt, die erste Spielrunde des SHFV-Pokal führte die Störche mal wieder nach Neumünster. Pokal in Neumünster? Da schüttelt es einen, wenn man an das letzte Mal denkt. Gewitter, Starkregen und eine enorm ärgerliche Niederlage. Glücklicherweise stand das heutige Spiel unter ganz anderen Vorzeichen. Nicht nur das Wetter war mit 24°C und strahlendem Sonnenschein wesentlich fußballfreundlicher. Auch der Gegner und letzenendes vor allem das Ergebnis waren anders als damals.

 

So ließ man sich wahlweise auf einer der vielen Bänke, den Graswällen oder auf der Rasthaus-Aalbek-Tribüne nieder. ;) Als Gast hatte man, gab man sich am Haupteingang nicht als neutraler Zuschauer aus, in den eigens mit Bauzaun errichteten Gästebereich zu gehen. Wie man aufschnappte aus Angst vor Besuch vom VfR. Glücklicherweise wurde diese strenge Trennung mit Halbzeitpfiff aufgehoben. Und hatte man sich nicht vorher schon durch die eine oder andere Sperre geschlichen, so konnte man spätestens auch jetzt das umfangreiche, kulinarische Angebot in Form von Kaffee & Kuchen, Bratwurst, Nacken und einer hausgemachten Frikadelle in Anspruch nehmen.

 

 

Letztere erhielt vom Ecktown-Cheftester Leif K. übrigens 8 von 10 Punkten. Sportlich wurde einem zumindest in der ersten Hälfte noch reduziertes Programm geboten. Die Neumünsteraner Kicker, namentlich teilweise noch vom VfR bekannt, bemühten sich nach allen Kräften den eigenen Kasten sauber zu halten und wagten sogar einige Vorstöße vors Kieler Tor. Unsere Störche wiederum konnten trotz Überlegenheit und jeder Menge herausgespielter Chancen kein Glück im Abschluss vorweisen. So ging es mit einem für Union verdienten 0:0 in die Pause.

 

 

Ob unserer Trainer ein paar Kleeblätter und "Hallo-wach"-Pillen in der Kabine verteilt hatte, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Zumindest traten unsere Akteure in der zweiten Halbzeit von Anfang mit angemessenem Selbstvertrauen auf und legten die in der ersten Halbzeit geforderte "Schübbe" drauf.

 

ksv team201314 001

(Klick für große Ansicht)

 

Vordere Reihe von links: Jarek Lindner, Patrick Herrmann, Maximilian Riedmüller, Niklas Jakusch, Daniel Strähle, Marcel Schied, Andy Hebler.

2. Reihe von links: Trainer Karsten Neitzel, Torwarttrainer Carsten Wehlmann, Fitnesstrainer Timm Sörensen, Marcel Gebers, David Urban, Patrick Breitkreuz, Hauke Wahl, Manuel Hartmann, Marc Heider, Fabian Wetter, Teamarzt Dr. Eckardt Klostermeier, Physiotherapeut Sebastian Süß.

3. Reihe von links: Trainerassistent Jan Sandmann, Tim Danneberg, Steve Müller, Marlon Krause, Gerrit Pressel, Hamza Kizil, Onur Akdogan, Betreuer Olaf Lohse.

Hintere Reihe von links: Casper Johansen, Tim Siedschlag, Deran Toksöz, Takuya Okada, Darryl Geurts, Rafael Kazior, Fiete Sykora.

Es fehlen: Teamarzt Dr. Martin Mrugalla, Leiter Physiotherapie Tim Höper.

 

 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok