17. November 2012, Endstand 6:1

 

Nach dem doch eher späten Sieg der KSV in Oberneuland ging es nun gegen die Zweitvertretung des HSV, die einem in der Vergangenheit trotz kaum liegengelassenen Punkten doch immer einiges abverlangten. Holstein sofort engagiert in der Hälfte der Gäste, besonders das Zusammenspiel zwischen Marc Heider und Casper Johansen wusste zu gefallen. So dauerte es gerade einmal 12 Minuten, bis ersterer den Dänen bediente, der gekonnt einschob.

 

casper

 

Acht Minuten später war es denn der Vorbereiter, der die frühe deutliche Führung für die Störche festigte.

 

heidi

 

Die Reserve der Rothosen danach etwas stärker, Holstein wirkte in der Folgezeit in der Defensive so manches Mal anfällig. Dennis Bergmann wusste dies sofort zu nutzen und überwand den chancenlosen Morten Jensen zum Anschlusstreffer. Aber nur eine Minute später konnte Holstein den alten Abstand wieder herstellen. Heiders Schuss konnte Tino Dehmelt nicht festhalten, der bestens postierte Siedschlag brauchte nur noch einzuschieben.

 

jubel

 

Die Stimmung bei den trotz der Eiseskälte mit 3.500 zahlreich ins Stadion gekommenen Fans nun bestens (btw.: die Partie Wolfsburg II vs. Weiche Flensburg sahen nicht einmal 150 zahlende Zuschauer). Das wurde durch die wohl beste Szene kurz vor der Pause noch gefördert. Auf kleinstem Raum spielte Kazior auf den linksaußen postierten Wetter, der nach einem Haken den sehr gut postierten Schied sah, welcher aus einem Meter nur noch den Fuß hinhalten musste.

 

schiedi

 

Nach der Pause sah man denn aber ein häufiges Phänomen in der Spielzeit, die erste Viertelstunde zeigte sich so lauwarm wie der Glühwein, der aus Thermoskannen kaum wärmer als ein Softdrink serviert wurde. Hamburg nun sehr offensiv und sicher am Ball. In der 55. Minuten kam dann Andy Hebler, ganz zur Freude des eigenen Fanclubs aus Werben im Spreewald, die einmal gucken wollten, was der verlorene Sohn in Kiel so treibt. Auch der inzwischen gekommende Fiete Sykora mit einigen guten Szenen, ein Torschuss mit der Hacke wollte allerdings nicht den Weg ins Eckige finden. Die Zuschauer nun durchaus vom munteren Spiel erwärmt, die schicken Szenemützen der SSK (für 9€ am Stand!) trugen ihren Teil dazu bei. 15 Minuten vor Schluss stellte Marc Heider dann ein weiteres Mal seine gute Form unter Beweis, eine zu kurze Abwehr versenkte der Stürmer trocken. Auch Morten Jensen konnte sich noch einige Male auszeichnen, so standen einige Gäste manches Mal sträflich frei vor dem Schlussmann. Kurz vor dem Ende dann eine weitere tolle Kombination, Siedschlag auf Heider, der den Ball nach unten drückte und so dem heraneilenden Keeper keine Chance ließ.

 

heidi

 

Insgesamt ein tolles Spiel der abgezockten Kieler, was mit dem Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenten noch besser aussah. Nächsten Freitag geht es dann wie vor genau 100 Jahren nach Hamburg auf die Hoheluft, allerdings nicht im Kampf um die Meisterschaft, es geht lediglich um drei Punkte für den Aufstieg gegen den SC Victoria.

 

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