3. November 2012, Endstand 4:1

 

Nach dem grandiosen Sieg in Bremen war es nun der zuletzt aufstrebende SV Meppen, der ins Holsteinstadion kam. An Meppen hatte der geneigte Fan letzte Saison noch beste Erinnerung, als man sich unter der Woche im Emsland neben einer schlechten Leistung noch das vorzeitige Begraben aller Aufstiegsträume bieten lassen musste. Auch dieses Mal erinnerten die ersten 10 Minuten an das bekannte Spiel, anscheinend rechnet man bei Holstein im eigenen Stadion nicht mehr damit, dass ein Team so engagiert auftritt. Nach einem Konter der Gäste stand es schon nach 10 Minuten 0:1. Doch Holstein zu keinem Zeitpunkt verunsichert, sofort mit starkem Spiel nach vorne. Ein paar Minuten später war es dann der stets aktive Marc Heider, der mit einem Traumtor aus 18 Metern den Ball unter die Latte hämmerte.

 

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Die Stimmung auf den Rängen nun immer besser, das Team auf dem Rasen tat seinen Teil dazu bei. Nach 25 Minuten ging der SV Meppen dann etwas zu sorglos mit dem Ball um. Der starke Casper Johansen bediente daraufhin den in diesem Spiel alles überragende Marcel Schied, der gekonnt den Ball verwandelte, sehr zum Leidwesen der 40 Gäste, davon wohl ein paar aus der nördlichsten Fördestadt Deutschlands.

 

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Holstein weiterhin spielbestimmend, Meppen fast vollständig in der eigenen Hälfte. Kurz vor Pause schaffte es dann der in Bremen gesperrte Raffael Kazior den Ball im Tor zu versenken, der Kapitän mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck. Die Halbzeit also bereits begleitet von einem für Holstein Heimspiele bekannten Spielstand.

 

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In der zweiten Hälfte weiter die Dominanz der Kieler, auch Casper Johansen bekam seine Sternstunde. Zunächst bediente er Heider im Mittelfeld der den Dänen wiederum im Fünfer bediente, was das 4:1 zufolge hatte. Der Däne genoss das Feiern mit den Fans, die heute mit über 3.400 auch wieder ins Stadion gekommen waren. Holstein schaltete nun etwas zurück, dennoch zeigte sich die Dominanz deutlich. Allen voran Marcel Schied, der sein Können immer wieder unter Beweis stellte und noch einmal herausragte. Aber auch bei Amando Aust wunderte man sich nicht mehr über die souveräne abgeklärte Spielweise. Am Ende stand nach ein paar verpassten Chancen ein klarer 4:1 Sieg und damit eine Veredelung des goldenen Oktober im November, von dem sich Trainer Thorsten Gutzeit einen ähnlichen Verlauf wie vom Vormonat erhofft. Auch die Offiziellen erkannten den Sieg des in einer anderen Liga spielenden Gegner neidlos an und würdigten das Gesamtkonzept unserer KSV. Nächste Woche dann kann der Grundstein gelegt werden, den November erfolgreich zu beginnen, wie vor zwei Wochen geht es nach Bremen, zum FC Oberneuland, gegen die selbst der derzeit in misslicher Lage steckende Landesrivale gewinnen konnte.

 

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