PokerStars.de-Stadion an der Lohmühle, 7. Oktober 2012, Endstand 0:2

 

Irgendwie hatte man sich schon wieder mit einer Derbyniederlage abgefunden, wann hatte man in der Hansestadt zuletzt schon einmal gut ausgesehen? Natürlich ging es trotzdem mit etwas Vorfreude an die Trave, wo man sich zuerst einmal am Bahnhof die Ankunft des Zuges aus Kiel zu Gemüte führte. Nicht schlecht! Danach aber ab zum Stadion eines Glückspielanbieters. Das Stadion zunächst mäßig gefüllt, so leer hatte man das es lange nicht gesehen. Der Gästeblock begrüßte die Spieler mit blau weiß roten Wurfrollen, von Lübecker Seite kam bis auf ein paar Anti-Gesänge das ganze Spiel nichts.

 

luftschlangen

 

Irgendwie traurig, dass selbst die eigenen Ultràs keinen Bock mehr haben. Auch auf dem Feld war Kiel von Anfang an überlegen, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu gelangen. Lübeck dagegen sehr passiv, im gesamten Spiel sollte Morten Jensen nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft werden.

Wilhelm-Langrehr-Stadion, 3. Oktober 2012, Endstand 1:1

 

Nachdem man sich bereits auf der Hinfahrt in Gedenken an ein verstorbenes Familienmitglied eines CCKlers schwedischem Cider widmete, erreichte man zeitig zum dritten Mal das Langrehr Stadion in Garbsen. Nachdem man noch kurz einen kleinen Imbiss im charmantesten Vereinsheim der Liga zu sich nahm, welches In- und Outdoor über ein reichhaltiges und preislich faires Angebot inkl. Holzkohlegrill verfügte, und dabei unfreilig Zeuge einer kleinen Sensation im C-Mädchen Bezirkspokal wurde, begab man sich kostenlos in den Gästeblock, einmal mehr spendierte die Mannschaft den Obolus.

 

gaesteblock

 

Danke dafür! Diese Freude verflog allerdings schon kurz nach dem Anpfiff. Tom Merkens traf nach 120 Sekunden von halb rechts den Ball perfekt, Jensen ohne Chance, sodass die Heimfans die frühe Führung bejubeln konnten. Anschließend zeigten sich die Hannoveraner Vorstädter als unangenehmer Gegner, störten die Kieler Störche früh im Spielaufbau und tauchten so manches Mal gefährlich vorm Gästetor auf, sicherlich auch ein wenig begünstigt durch den kleinen Platz und den an an untere Ligen erinnernden Acker.

28. September 2012, Endstand 6:0

 

Zack - zack - zack - zack - zack - zack - Holstein sechs, St. Pauli II null.  Eigentlich muss man gar nicht so viel zu dem Spiel sagen. Holstein mit überzeugender Leistung und Torgeilheit gegen schwache Nachwuchskiezkicker. Nur wie dumm muss man sein, beim Stand von 5:0 für das eigene Team Feuerzeuge zu schmeißen.

 

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Sportplatz Waldsportstätten, 23. September 2012, Endstand 2:4

 

Rehden - da mussten sicherlich nicht wenige erstmal auf der Karte schauen, wo die Metropole Westniedersachsens denn genau liegt.

 

rehden

 

Bahnhof hingegen konnte man keinen finden, aber zum Glück waren die Spieler so nett, einen Busshuttle zu organisieren - edle Geste, die es sicher nicht bei jedem Verein so gäbe. Am Ort angekommen wurde man mit Heinos Interpretation vom "Niedersachsenlied" und gemütlicher Dorfathmosphäre inklusive lecker Wurst vom Grill begrüßt. Stadion ist noch recht neu und für Rehden passend - sprich eher klein, dafür ist aber ne überdachte Haupttribüne vorhanden, was den Platz von normalen Dorfgrounds unterscheidet ;)

 

14. September 2012, Endstand 0:2

 

Manchmal hat ein eng gesteckter Terminplan auch etwas Gutes - denn dank desselben befand sich ein Teil der CCK schon kurz nach Apfiff der Partie gegen den SV Wilhelmshaven im gemütlich warmen Metro-Kino und lauschte den Liedern des Hamburger Entertainers Bernd Begemann. Eine Woche zuvor beim Blick auf die Konzertkarten hatte man sich noch schwer geärgert. Nach dem Spiel in Oldenburg war man schon ein wenig hin- und hergerissen. Und am Freitagabend selbst? Ja, da war man mehr als glücklich, dass der Tag nicht im Regen des Holsteinstadions geendet war.

 

KSVHolsteinvsSVWilhelmshaven009

 

Andere Dinge endeten hingegen an diesem Abend im Holstein-Stadion - die saisonübergreifende Serie ohne Niederlage vor heimischen Publikum, die seit dem 17. April 2011 bestand hatte. Sicher geht jede Serie mal irgendwann vorbei, doch war die 0:2-Niederlage gegen den Tabellenletzten wohl endgültiges Zeichen dafür, dass der Saisonstart nicht nur etwas holprig verlaufen ist, sondern dass sich die KSV endgültig in einer Krise befindet. Und wie selbstverständlich gab es neben Pfiffen für die Mannschaft , auch Unmutsbekundungen gegenüber dem Trainer.

 
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