Nur noch zwei Tage und immerhin schon knapp 6000 Karten im Vorverkauf (davon 500 Tickets in Cottbus!) weg - das und die im Vergleich zum letzten Wochenende geradezu paradiesischen Wetteraussichten lassen das Pokalfieber in der Landeshauptstadt merklich steigen.

 

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Gut vorbereitet ist der Landespokalsieger auf jeden Fall, auch wenn Elfmeterschießen nicht explizit auf dem Trainingsplan stand. Dafür ist die Verletztenliste im Vergleich zu der des Gegners im Moment erfreulich kurz - bis auf Yannik Jakubowski und Fabian Wetter sind alle Spieler fit und der Konkurrezkampf um die Plätze der Startelf sei laut Thorsten Gutzeit "hart, aber noch herzlich". So sei es natürlich auch schwieriger geworden, eine Stammelf zu bestimmen, da man auf fast allen Positionen gut und doppelt besetzt sei.

 

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Hintere Reihe von links: Tim Gürntke, Christoph Dammann, Raphael Gertz, Mathias Wrzesinski, Thies Waschewski, Yannik Wolf, Christopher Kramer

Mittlere Reihe von links: Thilo Brors, Betreuer Manfred Assmann, trainer-Assistent Frank Schlichting, Trainer Lars Dubau, Physiotherapeut Johannes Outzen, Paul Camps

Vordere Reihe von links: Niklas Meyer, Timo Nath, Dominic Balcer, Dennis Emken, Moritz Mandel, Armando Aust, Kjell Gonda

 

- Einzelportraits folgen -

Sportplatz Wilhelmshöh, 23. Juli 2011, Endstand 0:2

 

Der Weg ins internationale Geschäft ;) beginnt für Holstein diesmal in Hohenwestedt, der 5000-Einwohner-"Autostadt" am Rande des Naturparks Aukrug. Sehenswürdigkeiten des 1217 erstmalig erwähnten Kirchspiels sind die 1769 erbaute Peter-Pauls-Kirche, die ehemalige Klostervogtei, das Muschelhaus und der rund 5000 Jahre alte "Schalenstein" - ein jungsteinzeitlicher Opferstein.

 

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Sportliches Aushängeschild der Gemeinde ist der Männer Turn- und Sportverein von 1860, dessen Fußballer den Kreispokal Steinburg (obwohl man sich im Kreis Rendsburg-Eckernförde befindet - verrückt) 2011 gewinnen konnten. Diesen Erfolg sicherten die Mannen des MTSV nach Siegen gegen den TSV Breitenberg (4:0), SV Wellenkamp Itzehoe (4:0), SG Türkspor/Itzehoer SV (4:0), TSV Lägerdorf (7:6) und im Finale im Derby gegen die SG Reher/Puls (0:1) und konnten damit ein wenig an die große Zeit des Hohenwestedter Fußballs anschließen.

Rosenstadion/Uetersen, 17. Juli 2011, Endstand 1:5

 

Jakusch - Kwame, Müller, Schulz, Gutzeit - Fischer, Chahed, Sachs, Wetter - Kazior, Wulff – wenn man als aufmerksamer Beobachter der letzten Testspiele diese Aufstellung liest, dürfte einem klar sein, dass gegen den SC Victoria nicht gerade die vermeintliche Stammelf der nächsten Saison bei Anpfiff auf dem Feld stand, sondern eher eine „Experimentalelf“.

 

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Dieser Eindruck wurde auch durch die Tatsache gestützt, dass Morten Jensen, Marc Heider, Fiete Sykora (beide mit kleinen Wehwehchen) Jaroslaw Lindner und Patrick Herrmann an diesem Sonntag im Rosenstadion in Uetersen gar nicht aufliefen. Strähle durfte zumindest noch eine ganze Halbzeit ran, Poggenberg, Jürgensen, Steil, Siedschlag, Meyer und der nicht nur aus unserer Sicht große Gewinner der Vorbereitung Deran Toksöz nur die letzten 25. Minuten. Naja, Testspiele sind halt zum Testen da, sonst wären es ja auch keine Testspiele ;)

 

Gl. Vejle Stadion, 15. Juli 2011, Endstand 1:2

Testspiel Nummer zwei nördlich der Grenze, die auch diesmal erschreckend unbewacht daher kommt und so den Einfall von Fußballfans in das idyllische Land begünstigen. Diesmal in Vejle, wo seit dem 1. Juli dieses Jahres der Vejle Boldklub Kolding zuhause ist - eine unschwer zu erkennende Fusion aus dem FC Kolding und Vejle BK, eigentlich einer der Traditionsvereine Dänemarks, fußballerische Heimat von Allan Simonsen und Thomas Gravesen.

 

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Immerhin konnte man insgesamt fünfmal die Dänische Meisterschaft und sechsmal den Dänischen Pokal holen, allerdings ist die letzte erfolgreiche Saison schon etwas her (1997 wurde man immerhin noch einmal Vize-Meister) und der Verein besitzt mit dem Jokri-Park ein Stadion, dass eigentlich für die erste Liga ausgelegt ist. Lösung soll nun die Fusion von Vejle und Kolding bringen - ob das wirklich wird, wird man sehen, allerdings gibt es nicht nur Begeisterung über den Fusionsverein.

 
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