27. August 2010, Stadion am Vinnenweg, Endstand 2:3

 

Was für eine beschissene und doch absolut denkwürdige Tour. Um 14:00 Uhr rollte ich mit Ali in Rendsburg (wo ich ihn eingesammelt hatte) vom Hof. 5 Stunden mit dem Auto bis Bremen sollte ja eigentlich machbar sein...denkt man. Doch dank eines 25km Staus zwischen Quickborn und dem Elbtunnel waren wir um 17 Uhr (statt wie geplant um 15 Uhr) in Hamburg, wo ja auch noch Kumpel Sven, der dritte Mitreisende am heutigen Freitag, zusteigen wollte. Trotz aller Durchsagen im Verkehrsfunk düsten wir dann Abfahrt Volkspark ab, sammelten Sven ein und fuhren erst Othmarschen wieder auf die A7. Immer in stetigem Kontakt zum Rest der Calcio Culinaria, die ca. 3km hinter uns im Stau stand.

 

schönes Oberneuland

Aus der Reihe "So schön ist Oberneuland": Die Toiletten...

Hinterm Elbtunnel war (wie immer) alles frei und man fragte sich ernsthaft, mit was dieser lange Stau gerechtfertigt werden könnte. Kurz die restlichen 4 Calcios informiert, dass hinterm Tunnel freie Bahn ist, bleifuß bis zur A261...und ab in den nächsten Stau. Der Anpfiff in Oberneuland rückte immer näher und bei einer kurzen Pinkelpause kurz vorm Kreuz Buchholz erste Überlegungen, ob man nicht umkehre. Als Matthias dann anrief und sagte, dass sie wieder heim fahren würden, hatte ich mich auch eigentlich damit abgefunden, nächste Abfahrt den Heimweg anzutreten. Aber irgendwie kam es dann doch anders: Ali kramte vor Langeweile in meinem Handschuhfach umher und fand die CD mit unserem schönen Vereinslied "Holstein, die Legende lebt". CD rein geschmissen und beschlossen: Jetzt erst recht! Auf der A1 angekommen konnte man endlich wieder fliessenden Verkehr wahrnehmen und so bretterte ich bis Bremen durch. Die Fahrt wurde da erst recht kult, da wir im Auto so richtig schön zu endlos schlechter Musik der 90er abfeierten - I like to move, move it *grööööhl*

 

Dekoration

Schön Dank Kiel: Der Oberneuländer Auswärtsblock.

 

Wurst

Macht es aber auch nicht besser: Die Bratwurst..

 

So erreichten wir Oberneuland und das Stadion am Vinnenweg pünktlich zum Abpfiff der ersten Halbzeit und mussten trotzdem noch vollen Eintritt zahlen. (Anmerkung Matthias: Arrogantes Bremer Villenvorstadtpack - völlig zurecht von uns boykottiert *lach*) Im Stadion erfuhren wir dann auch, daß wir nicht die einzigen Nachzügler waren, selbst die Autofahrer, die den Weg über Segeberg und der A21 gewählt hatten, waren grad mal 20 Minuten vor uns da. Zur Halbzeit stand es 2:2 und wir machten und somit Hoffnungen, weitere Tore sehen zu können. Es fiel nur noch eines, aber zum Glück war es Jakob Sachs der für Holstein zum 3:2-Sieg einnetzte. So konnten wir wenigstens noch die 3 Punkte feiern und wurden Zeugen der endlos geilen Humba von und mit Francky Sembolo auf dem Zaun.

 

Humba

Am Ende ist doch alles schön mit Humba...

 

Auch wenn wir nur die zweite Halbzeit sehen konnten, so macht es trotzdem wieder Spass, Holstein-Spiele zu sehen. Nach einem 0:2 Rückstand noch mit einem Sieg nach Hause zu fahren, das hätte die Holstein-Mannschaft der letzten Saison nicht gebracht!

Kompliment an diese junge Mannschaft!

Die Rückfahrt verlief dann zum Glück recht entspannt und staufrei.


 
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