28. Juli 2010, Sportplatz Todesfelde, Endstand 1:6

 

Endlich ist die Sommerpause weitgehend überstanden, endlich wieder Kribbeln im Bauch (und das vor einem Spiel der KSV) und endlich wieder ein Pokalausflug in die Walachei Schleswig-Holsteins. Deathsfields zu Neudeutsch oder auch ganz einfach Todesfelde - immerhin die Nummr eins des Kreises, wie der anwesende KSV-Anhänger vorm Spiel aufgeklärt wird. Wieder etwas gelernt.

 

Nummer1

Grüße aus "Deathfields"


 

 

Ansonsten gibt es auf dem Ground "Sportplatz Todesfelde" auch nicht so viel zu entdecken, Highlights sind der Sprecherturm (der u.a. HSV-Prominenz und einem der sicherlich besten DJs ganz Todesfeldes Platz bietet) und eine schöne alte Eiche, deren Krone einen guten Teil des 16ers überragt. Ansonsten dürfen theoretisch bis zu 2000 Zuschauer stehen (an diesem Tag sind es beachtliche 500), einige davon sogar in der SVT-Fanecke, die von Fliesen Meyer gesponsort wird. Man könnte meinen, man ist aufm Dorf (ach ja, ist man ja auch). Unter der bereits erwähnten Eiche kann man es sich gut mit einem frischgezapften Holsten,

 

bier

goldig

 

einem Nackenbrötchen (deren Qualität zwischen grandios und ziemlich sehnig-knorpelig schwankte), einer Schinkenwurst (laut Aussagen eines ehemligen Fanbetreuers fast so gut wie eine Krakauer, was aber auch an dem klassisch guten Hela-Gewürzketchup liegt) oder etwas Süßem aus dem Kuchenbuffet (Käsekuchen, Schokomuffins, Donuts) gemütlich machen. Insgesamt muss man die Gastro in Todesfelde schwer loben, zum einen weil man nirgends trotz großem Andrangs nie lange Warten musste und zum anderen weil die Auswahl trotz fehlender Nutella-Brötchen beachtlich war. Preise gingen in Ordnung, Aushänge wären das nächste Mal aber trotzdem geil.

 

Naggn'

Mittlerweile ein Klassiker: Der Nacken im Brötchen

 

Zum Spiel muss man zunächst einmal festhalten, dass der SVT in der ersten Hälfte durchaus einen guten Eindruck macht, mit Unterstützung des Linienrichter den KSV-Angriff mehrfach Abseits stellt und sogar einige Konter setzen kann. Durch ein Tor von Marc Heider, der wieder Fleißpunkte sammelt, geht aber trotzdem Holstein in Führung und mit einem 1:0 in die Pause. Sicher noch nicht das, was sich der KSV-Anhang so vorstellt, aber trotzdem hat man nicht wirklich Angst, dass es heute in die Hose gehen könnte - und das Gefühl hatte man in der letzen Pokalrunde sehr häufig. Nach dem Pausentee, kann Todesfelde dann auch zusehends nicht mehr mithalten. Außerdem hat deren Torhüter, der zudem noch übel bepöbelt wird ;), nicht wirklich einen guten Tag erwischt, wodurch es am Ende 6:1 steht. Torschützen für die KSV: Chahed 2X, Sykora 2x und dazu noch Publikumsliebling Francky Sembolo. Jackpot!

 

Sieg

Arbeitssoll erfüllt

 

Schicker Tag in der Provinz und Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Hugo Nielsen, denn in der nächsten Runde geht's gegen Weiche.

 

Bilder aus Todesfelde in der Galerie.

 
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