Stadion an der Gellertstraße, 22. Oktober 2010, Endstand 0:2

 

„90 Prozent des Lebens eines Fußballfans bestehen aus Demut, Leiden und Verzweiflung. Aber für die anderen zehn Prozent lohnt es sich, immer wieder zu kommen!“ (Nick Hornby)

 

Erste große Leistung des Tages: Die Abfahrtzeit genau so zu berechnen, dass man exakt pünktlich zum Anstoß im Stadion ist und nicht unnötig viel Zeit in der Chemnitzer Kälte verbringen muss. An sich kann man gerne ca. 8 Stunden einplanen, hoffen, dass man freundliche Staumelder vor sich hat und darf keine Angst haben, über Holperpisten in der sächsischen Pampa zu fahren (Zitat T.S.: "Ich will nicht in Sachsen sterben."). Je näher man an das Ziel kommt, desto mehr ist aber jeglicher Fahrtstress vergessen, man erblickt ein Flutlicht und weiß, dass man sich richtig entscheiden hat.

 

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Bevor man allerdings das Stadion an der Gellertstraße betreten kann, muss man eine schier unüberbrückbare Hürde überwinden.

17. Oktober 2010, Endstand 1:1

 

Desaströse Heimbilanz, siebtes Spiel ohne Sieg - auch dem hoffnungslosesten Optimisten dürfte eins klar sein: das Projekt Neuaufbau beim Ligakrösus ist endgültig gescheitert. Bittere Wahrheit: Jetzt müssen Köpfe rollen ehe es zu spät ist! Einzig logische Konsequenz: die Entlassung des erfolglosen Trainers.

 

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Erste Holsteinfans drehen ihrem Verein den Rücken zu


Wie lange wollen die Herren Reime, Schwenke und Bornemann jetzt noch untätig bleiben? Wie lange wird der Mannschaft noch das Alibi frei Haus geliefert? Wie lange darf die Mannschaft noch 90 % des Tages in den Cafés der Stadt verbringen, während die Fans für ihr Geld hart arbeiten müssen?

25. September 2010, Endstand 0:1

 

Nachdem die Partie gegen Berlin eigentlich schön anzusehen war, muss man schon ein bisschen überlegen, um dem Heimspiel gegen die Zweite von Chóśebuz etwas abzugewinnen. Zwar waren die Störche schon das bessere und aktivere Team, aber (fast) keine Torchancen und zu viele individuelle Fehler führten dazu, dass man am Ende die Punkte in die Niederlausitz abgeben musste.

 

cb jubel

 

Insgesamt ein extrem ereignisarmes Spiel, weshalb wir uns an dieser Stelle auch einen längeren Bericht sparen. Respekt noch an die Supside für eine weitere gelungene Choreo und an Micha Frech als Kapitän, der noch den Kontakt mit den Fans suchte. Kopf hoch und in Meuselwitz auf ein Neues!

 

Bilder sind in der Galerie.

 

P.S.: Gruß an Gurke. Bilder gegen Ama-Fanzine geht klar.

22. September 2010,  Amateurstadion Hanns-Braun-Straße, Endstand 2:2

 

Rahmenbedingungen top - Punkteausbeute suboptimal

 

Während einer Englandreise wurde mir mal erzählt, dass sich die einheimischen Fußballfans mit Vorliebe das indische Gericht Vindaloo (wird auch gern in den Stadien der Insel gesungen) reinschaufeln, um sich zu beweisen, wie hart man ist. Bei Herthas Amateuren durften Holsteins Awayfans jetzt das deutsche Gegenstück kennenlernen -  aber der Reihe nach.

 

auf dem wellenbrecher

 

Mittwoch Vormittag, überpünktlich Feierabend gemacht, schnell noch aufm Markt Reiseproviant geholt und dann ab in die Hopfenstraßenarena, wo die Wartezeit auf die letzte Mitfahrerin mit einem kleinen Parkplatz-eins-gegen-eins-gegen-eine überbrückt wird. Ballkunst vom Feinsten versteht sich.

18. September 2010, Endstand 1:3

"Nicht alles perfekt, aber trotzdem alles okay"

 

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Rechtschreibung (nicht perfekt)

 

"Wir haben uns das selbst vermasselt.", so die durchaus treffende Analyse eines Holsteinspielers nach Abpfiff des Antiderbys in der Regio Nord. Denn hätte das Team so weitergespielt wie in der ersten Viertelstunde, dann hätte man Plauen mehr als deutlich zurück Richtung tschechische Grenze geschickt. Mit dem Großteil des Gäste-Fananhangs hat das an diesem Tag gar nicht Not getan, denn deren weiteste Auswärtstour endet dank Träwelling wis se Deutsche Bundesbahn schon in Leipzig. An dieser Stelle unser Mitgefühl, wir können sowas nicht erst seit Oberneuland nachvollziehen.

 

 
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