9. Mai 2015, Endstand 4:0

 

Das Spiel gegen die Fortuna aus der Kölner Südstadt lief Gefahr, im Hinblick auf die vermeintlich wichtigere Auswärtsaufgabe in Duisburg ein wenig ins Hintertreffen zu geraten. Dabei waren es doch gerade die selbsternannten „Südstadtlegenden" aus der Domstadt, die die KSV in der Hinrunde ganz gehörig forderten, sodass die KSV bei Schlusspfiff mit dem einen Punkt am Ende gut leben konnte. Völlig egal dürfte dem Gast das Spiel ebenso nicht gewesen sein, den einen oder anderen Punkt konnte man noch gut brauchen. Das dachten sich auch gut 100 Anhänger der Fortuna, die die 500 Kilometer zum Holstein-Stadion bewältigten und ihrer Elf den Rücken stärken wollten, anständige Zahl, ein paar nette Fahnen hatten die Gäste auch dabei.

 

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polen

 

Das Holstein-Stadion zeigte sich heute von Heimseite her ausverkauft und die über 8000 sollten etwas geboten bekommen. Schon nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Badstübner hatte der aufmerksame KSV-Anhänger das Gefühl, das Konzept der Kölner irgendwie zu kennen, schließlich legte Trainer Uwe Koschinat ebenso Wert auf ständiges Pressing wie Holsteins Coach Karsten Neitzel.

 

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Letzterer musste heute auf Rafael Kazior aufgrund der 5. gelben Karte des Kapitäns verzichten, für ihn rückte Patrick Breitkreuz in die Startelf. Der Gast aus dem Südstadion begann engagiert auf dem Holstein-Platz, Fortunas Torjäger Johannes Rahn versuchte es einmal, doch kein Grund, für Kronholm einzugreifen. Holstein fand nach ein paar Eingewöhnungsminuten nun auch in die Partie, der Ball zirkulierte ganz ansehnlich durch die Reihen der Störche, immer angetrieben von den vollen Rängen, auch das Publikum schaffte es seine Leistung von der Alm zu konservieren.

 

Nach 15 Minuten verstummte der Torschrei auf den Tribünen, nach einer Ecke der KSV fand sich Schäffler unbedrängt im Strafraum wieder, konnte die überraschende Freiheit aber nicht nutzen. Doch wenige Augeblicke später stand Holsteins Stürmer dann goldrichtig: Breitkreuz tankte sich auf rechts durch, brachte den Ball ins Zentrum, wo der Ex-Ingolstädter nur noch einschieben brauchte! 1:0 für Kiel!

 

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Anschließend verlor das Spiel etwas an Dynamik, vor allem, weil der Gast nun besser stand und selbst versuchte, sich dem Tor von Kenneth Kronholm anzunähern. Doch wie man es von der Kieler Defensive gewohnt war und ist: Richtig gefährlich wurde es nie. Fünf Minuten vor dem Pausentee schnappte sich Torschütze Schäffler noch einmal das Leder, doch der Schuss rauschte über das Gehäuse.

 

 

Der Wiedernanpfiff erfolgte nach einem kurzen intensiven Regenschauer und irgendwie schien der KSV das Spiel nun leichter zu fallen. Schnörkellos wurden nun die Angriffe vorgetragen und in der 57. Minute führte einer dieser Vorstöße zum 2:0.

 

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Heider mit einem Sahnepass in die Schnittstelle auf Schäffler, der dann auch Poggenborg überwinden konnte. Die Ränge legten noch mal einen drauf, mit sehr guter Lautstärke schallten die Gesänge in Richtung Förde. Aber auch die Gäste hatten ihren Spaß, im Gästeblock hatte man weiter gute Laune, wohl auch, weil man durch das deutliche Ergebnis aus Dresden (gegen Unterhaching) den Klassenerhalt perfekt machte. Holstein dagegen hatte noch nicht genug, spielte weiter munter in die gegnerische Hälfte. Während Schäffler sich seinen verdienten Applaus bei seiner Auswechslung abholte, wollte auch Marc Heider nicht leer ausgehen. Er wurde in der 81. Minute von Breitkreuz bedient, umkurvte Poggenborg und schob locker ein!

 

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Die Fortuna, die hier eigentlich eine couragierte Leistung zeigte, gab sich nun ein wenig auf, das zeigte sich zwei Minuten später: Mikkel Vendelbo spielte mit der Kölner Defensive Katz und Maus und schloss präzise zum 4:0 ab.

 

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Florian Badstübner pfiff pünktlich ab und nach diesen 90 Minuten sendete die KSV ein deutliches Zeichen in den westlichen Ruhrpott. So ein Zufall, dass die KSV gerade dort ihr letztes Auswärtsspiel bestreiten muss. Wir halten es da mit Trainer Karsten Neitzel: „An alle die Bitte: Fahrt nach Duisburg und unterstützt uns, die Spiele zuletzt haben gezeigt, wie wichtig das für uns sein kann."

 

pogo

 

alleinrot

 

ALLE IN ROT NACH DUISBURG!

Alle Bilder in der Galerie!

P.S.: Neben dem 4:0 freut sich die CCK über 1900 facebook-follower. Vielen Dank!

 
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