13. März 2015, BRITA-Arena, Endstand 0:1
 
Über die fanunfreundliche Spielansetzung brauchen wir uns wohl nicht auslassen. Die 615 km hielten aber knapp 240 Kieler nicht davon ab, sich auf den Weg zum Flutlichtspiel ins Rhein-Main-Gebiet zu machen - der eine oder andere sicherlich unter Mithilfe des gelben Scheins. Zum Glück bleiben die per Auto anreisenden Kieler von längeren Staus verschont, relativ entspannt wurde das Rhein-Main-Gebiet erreicht. Es blieb sogar noch locker Zeit, ein paar Proben der einheimischen Braukunst an Bord zu nehmen - zusätzlich zum Pils aus dem Hause Binding fand auch noch der in Südhessen bekannte Äppelwoi den Weg ins Reisegepäck. So hatte sich die Fahrt zumindest schon einmal ein bisschen gelohnt.
 
Gar nicht so verkehrt, denn der Sportverein hatte sich bisher immer als ein unangenehmer Gegner gezeigt. Die letzten beiden Begegnungen endeten jeweils unentschieden. Und obwohl wir als Zweitplatzierter der Liga angereist waren, hatte wohl jeder den nötigen Respekt vor dem Spiel gegen die Nummer Acht. Gelten die Rot-Schwarzen aus der Landeshauptstadt doch immer als ein Kandidat für die Aufstiegsränge.
 
storch
 
homer_bier
 
moin
 
Vor mageren 2.688 Zuschauern, die sich heute in den BRITA-Arena genannten Wellblechpalast verirrt hatten, begann das Spiel eher unspektakulär. Auf beiden Seiten zeichnete sich keine Überlegenheit ab. Fast hatte man schon Sorge, heute eines dieser drögen Unentschieden zu sehen, welches man als Fan nach langen Touren eher ungern serviert bekommt. Nach zwei Glanzparaden von Kenneth Kronholm wurden die Zuschauer in der 33. Minute aber wachgerüttelt. Vunguidica stand nach einem Konter frei vorm Kieler Kasten und selbst der Keeper war schon außer Reichweite. Doch wo uns in mancher Saison das Glück fehlte, hatten wir in dieser Szene genug davon. Die Latte rettete die KSV vor einem Rückstand.

7. März 2015, Endstand 1:0

 

Der Geburtstag der CCK fiel doch in eine ganz angenehme Zeit, Holstein spielt seit Wochen in bestechender Form und statt sich den Geburtstagskuchen auf langen Kilometern Richtung Süden zu Gemüte zu führen durfte, stand heute das zweite Heimspiel in Folge an und mit dem VfL Osnabrück kam sogar ein attraktiver Gegner an die Förde. Die Gäste aus Niedersachsen hatten für dieses Spiel eigens einen Sonderzug gechartert, der bereits Wochen vor dem Spiel ausverkauft war. Den gut gefüllten Gästeblock nutzten die Anhänger des VfL für ein nettes Intro mit vielen Schwenkern, außerdem wurde kollektiv der lila-weiße Fischerhut getragen.

 

west

 

osna

 

Insgesamt fanden heute 7441 Zuschauer bei bestem Fußballwetter den Weg zum Holstein-Platz, da muss man sich schon fragen, warum 600 Besucher des Spiels gegen Erfurt dem Spiel heute fernblieben? NDR-Übertragung? Der Freitag ist doch günstiger? Man weiß es nicht, schade war es allemal.

 

Auf jeden Fall legte der VfL hier eine flotte Sohle auf's Parkett, insgesamt knüpften die heute in orangen Trikots auflaufenden Gäste in den ersten Minuten an die gute eigene Leistung im Heimspiel gegen Duisburg an. Auf tiefem Boden war das Spiel nicht wirklich schön anzusehen, die Teams neutralisierten sich in der ersten Phase. Holstein konnte nach 10 Minuten das erste Lebenszeichen senden: Maik Kegel mit der Flanke, Siedschlag mit der Volleyabnahme, doch kein Grund für Heuer-Fernandes hier einzugreifen.

27. Februar 2015, Endstand 4:1

 

„Ich bin in einem verdammt guten Traum!“ So ließt man das nur eine Stunde nach Abpfiff in einem einschlägigen sozialen Netzwerk. Und was rund um unsere KSV gerade abgeht ist tatsächlich zunehmend surreal. Aber von Beginn an:

 

panorama

 

Freitagabend, 19 Uhr, die Störche spielen unter Flutlicht. Das sind schon Gründe genug, sich direkt von der Arbeit aus auf den Weg zum Holstein-Stadion zu machen. Die aktuell hervorragende Form unserer Mannschaft tut dazu noch ihr Übriges. Inklusive der rund 400 Gäste finden sich mehr als 8.000 Zuschauer am Westring ein. Alles in allem also beste Voraussetzungen für einen perfekten Abend.

 

west

 

bgltn

 

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Im Gegensatz zum vergangenen Samstag tut sich Holstein diesmal nicht schwer. Von Beginn an machen unsere Störche Druck. Und das wird bereits nach 20 Minuten belohnt. Ecke Siedo auf Hauke Wahl. Der köpft zur Führung ein. Was das auf den Heimrängen abgeht ist unglaublich. Kollektives Ausrasten und Bierpogo. Mit bester Stimmung geht es in die Pause.

 

21. Februar 2015, Preußenstadion, Endstand 1:3
 
So ein bisschen kribbelig war man ja schon. Mit einer hervorragenden Auswärtsbilanz und dem derzeitigen Trend brauchten wir uns vor dem heutigen Gastgeber, dem Tabellenzweiten, nicht verstecken. Trotzdem war allen klar, dass uns ein schweres Spiel erwartete. Und dennoch sollte träumen erlaubt sein. Denn ein Sieg und Holstein wäre definitiv in der Gruppe, die um den Aufstieg kämpft.
 
Die aktuelle Form unserer Mannschaft ist "beängstigend" gut. Doch in die Zweite Liga wollen die Adler auch und für die gilt es immerhin den aktuellen direkten Aufstiegsplatz zu verteidigen. Nach einer vergleichsweise entspannten Fahrt blieb noch genügend Zeit für eine kleine Stärkung. In Ermangelung einer Stadiongaststätte mussten wir jedoch auf eine nahegelegene Pizzeria ausweichen. Da wir nicht die ersten Kieler mit dieser Idee waren, war es durchaus kuschelig in dem kleinen Gastraum. Überhaupt schien man hier nicht auf mehrere Gäste ausgelegt zu sein. Es gab nur vier Bestecke. Aber Pizza lässt sich zum Glück ja auch ganz gut mit der Hand essen. Draußen braute sich zu diesem Zeitpunkt ein ekliger Hagel-Schneesturm zusammen, der kurz vor Anpfiff allerdins zum Glück wieder passee war.
 
kurve
 
storch
 
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Eigentlich viel zu gut gesättigt, Sofa und Stream hätten auch gut getan, ging es ins altehrwürdige Preußenstadion. So ganz leichte Kost sollte auch das Spiel nicht werden. Münster macht von Anfang an das Spiel. Holsteins Defensive und Schlussmann Kronholm von Beginn an gefordert. Entsprechend heiß her ging es auf dem Rasen. Bereits nach 15 Minuten mussten die ersten Rangeleien unmittelbar vor der Heimbank geschlichtet werden. Hartes Einsteigen von Vendelbo ließ die Gemüter Preußens ordentlich aufkochen. Der Däne infolge der gelben Karte gewarnt und nach 23. Minuten durch Hartmann ersetzt. Bei dem gezeigten Einsatz wäre fraglich gewesen, ob Vendelbo den Halbzeitpfiff erlebt hätte.

14. Februar 2015, Endstand 1:0

 

Holstein gegen Dynamo? Nicht nur aufgrund des Hinspiels, wo 80 mitgereiste Kieler im 600 Kilometer entfernten Sachsen späte drei Punkte bejubeln durften, ein besonderes Spiel. Ganz davon abgesehen dürften sich wohl einige hundert Dresdener in den Norden verirren und Coach Karsten Neitzel trifft heute ein weiteres Mal auf seinen Jugendverein.

 

stadionluftaufnahme

 

Die Supside hatte heute eine größere Aktion auf den Rängen vorbereitet. So wurde der komplette Vereinsname auf Fahnen und Doppelhaltern abgebildet. Nettes Bild, einziger Schönheitsfehler war vielleicht der starke Wind, der das obere Spruchband immer wieder durcheinander wirbelte.

 

choreo

 

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Im Gästeblock schafften die 1000 Dresdener Fans es durch große Schwenker, und Luftballons ein schönes Bild zu erzeugen- Alles war angerichtet für das Duell der Tabellennachbarn aus Kiel und Dresden.

 

 
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