Alleine die Vielzahl traditionsreicher Namen macht die Dritte Liga so viel attraktiver als die Regionalliga. Bereits nach wenigen Spielen war klar, dass die Liga eng und interessant werden wird.

 

Auch wenn im Wappen des 1. FC Heidenheims das Gründungsjahr 1846 steht, sind die Erfolge des diesjährige Aufsteigers doch eher in neuerer Zeit zu finden. Zeitgleich mit uns stieg Heidenheim 2009 in die Dritte Liga auf, hielt souverän die Klasse und eroberten sich nach fünf Jahren Drittklassigkeit in dieser Saison bereits am 7. Spieltag die Spitze und gab sie bis Ende der Saison nicht mehr her. Das Team um Frank Schmidt ist somit völlig zurecht Aufsteiger.

Unsere Bilanz: Heim 0:1, Auswärts: 3:0

 

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Dass Geld Tore schießt hat der Brauseklub aus Leipzig diese Saison bewiesen. Mit 65 geschossenen Toren markierte der Aufsteiger den Saisonrekord und marschierte durch auf Platz zwei und damit geradewegs in Liga Zwei. Spieler wie Yussuf Poulsen und Dominik Kaiser hatten dieses Niveau sicher schon diese Saison.

Unsere Bilanz: Heim 0:2, Auswärts 3:1

 

Die größte Sensation der Saison war sicherlich der SV Darmstadt 98. Sportlich im Sommer 2013 abgestiegen, durften die Südhessen wegen der nicht erteilten Lizenz für die Kickers Offenbach noch ein Jahr dran hängen. Offenbar motiviert von dieser für die Lilien glücklichen Fügung erreichten sie den dritten Platz. Mit dem spektakulären Rückspiel in der Relegation gegen Arminia Bielefeld (Hinspiel 1:3) lösten die Lilien ihr Ticket für die 2. Bundesliga nach.

 

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Torschützenkönig Dominik Stroh-Engel.

Unsere Bilanz: Heim 0:2, Auswärts 1:3

 

Bezeichnen wir den SV Wehen Wiesbaden als graue Maus, so ist das sicher nicht despektierlich gemeint. Ganz im Gegenteil, nach ihrem Abstieg aus der 2. Bundesliga bewegten sich die hessischen Landehauptstädter zumeist unauffällig und ohne größere Gefahren in der Drittklassigkeit. Kleine Ausreißer nach unten ausgenommen. Das Saisonziel 2013/2014 hieß, besser zu sein als letzte Saison. Das hat mit Platz 4 (Saison 2012/2013 Platz 7) souverän, aber unspektakulär geklappt.

Unsere Bilanz: Heim 3:0, Auswärts 1:1

 

 

Turbulenter ging es in den letzten Jahren wohl für den VfL Osnabrück zu. Von Regionalliga bis 2. Bundesliga war alles dabei. 2011 nach verlorener Relegation gegen Dynamo Dresden abgestiegen, wollte der VfL 2013/2014 eine Übergangssaison einlegen und hatte als Ziel einen einstelligen Tabellenplatz anvisiert. Den hat man mit Platz 5 sehr überzeugend eingenommen und scheiterte damit aber an der direkten DFB-Pokal-Qualifikation. Und auch die, wie ein Damoklesschwert über dem Verein hängende schlechte Finanzlage konnte dank eines Crowdfundigs gebessert werden.

Unsere Bilanz: Heim 1:1, Auswärts 4:0

 

Von einem erfüllten Saisonziel kann beim SC Preußen Münster dagegen nicht die Rede sein. Relativ ungeniert hatten die Adlerträger vor Saisonbeginn mit dem Aufstieg geliebäugelt. Verantwortlich dafür, dass die Preußen am Ende nur auf Platz 6 landeten war sicherlich der bescheidene Saisonstart. Auch Holstein hatte hier seinen Teil beigetragen. Auf den Tag genau 50 Jahre nach dem ersten Bundesligaspiel, dass SC Preußen Münster gegen Hamburger SV hieß, bestritt unsere KSV eines der besten Auswärtsspiele der Saison. Vor gut 8.100 Zuschauern feierten die Störche im traditionsreichen Preußenstadion einen 3:0 Auswärtssieg.

Unsere Bilanz: Heim 3:0, Auswärts 0:3

 

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Die Marschroute des MSV Duisburg war zu Saisonbeginn klar. Da die Personalplanung der Zebras aufgrund der späten Lizenzerteilung nicht ganz einfach war, hieß es zunächst einmal einfach die Klasse zu halten. Auch wenn die Spiele fußballerisch keine Leckerbissen waren, konnte dieses Ziel mit Platz 7 als erfolgreich erfüllt abgehakt werden. Für CCK persönlich war beim Auswärtsspiel insbesondere das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, die man im Hotel im Trainingslager kennengelernt hatte eine große Freude.

Unsere Bilanz: Heim 0:1, Auswärts: 1:1

 

In 2009 als Gründungsmitglied der Dritten Liga direkt wieder in die Regionalliga abgestiegen, hatten die Stuttgarter Kickers, die seit 2012 wieder drittklassig sind, einen einstelligen Tabellenplatz für die diese Saison ins Auge gefasst. Aufgrund des eher unbekannten Kaders wurde seitens der Fans anfangs daran gezweifelt. Tatsächlich sah es in der Hinrunde sogar danach aus, als könnte der Klassenerhalt in Gefahr geraten. Nachdem der neue Sportdirektor Michael Zeyer und der neue Trainer Horst Steffen das Heft in die Hand nahmen, wendete sich das Blatt. Mit einer starken Rückrunde landete der ehemalige Bundesligist auf Platz 8 und damit voll im Soll.

Unsere Bilanz: Heim 0:0, Auswärts 1:1

 

waldau

 

Die Ansprüche des Halleschen FC an die Saison 2013/2014 waren bescheiden. In erster Linie wünschten sich die Saalestädter eine Saison in ruhigem Fahrwasser. Man hoffte nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, linste aber auch nicht zu weit nach oben. Die Saison entpuppte sich als Wundertüte. Nach einem personellen Umbruch war die Saison anfangs schwierig. Überzeugenden Auftritten, die mehr versprachen, folgten Phasen in denen nichts zusammen lief. Erst nach Jahreswechsel hatte die Mannschaft ausreichend Qualität und Halle landete nach dem letzten Spieltag schlußendlich auf einem zufriedenstellenden Platz 9.

Unsere Bilanz: Heim 1:0, Auswärts 1:0

 

Rot Weiß Erfurt trat die Saison mit einer neu zusammengestellten Mannschaft an. Die Erwartungen an den Verlauf waren also gering, man wollte sich in erster Linie von den Abstiegsplätzen fernhalten. Dieses Ziel konnte man recht früh erreichen. Am Ende sprang Platz 10 für die Thüringer heraus.

Unsere Bilanz: Heim 1:2, Auswärts 0:0

 

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Zweitligaabsteiger Jahn Regensburg konnte sich nicht mehr als eine Übergangssaison vornehmen. Ein Großteil der alten Mannschaft sowie der Abstiegstrainer waren nicht mehr da. Platz 10 bis 14 wurde anvisiert. Anfangs herrschte noch große Angst, ganz in die Regionalliga durchgereicht zu werden. Der Jahn kam nicht richtig in Fahrt und man konnte sich nicht aus dem unteren Tabellendrittel lösen. Erst im Laufe der Saison gewann die junge Mannschaft unter Trainer Thomas Stratos an Stabilität und sicherte mit Platz 11 das Saisonziel. Bereits im Mai 2014 wurde bekannte gegeben, dass der Vertrag mit Stratos nicht verlängert wird. Er wurde durch Alexander Schmidt ersetzt.

Unsere Bilanz: Heim 0:0, Auswärts 1:0

 

Der Chemnitzer FC hatte sich von der Saison viel versprochen. Mit dem langjährigen Trainer Gerd Schädlich wollte man die Aufstiegsränge anvisieren. Doch die Himmelbauen scheiterten. Die Saison war geprägt von enttäuschender Mittelmäßigkeit. Zeitweise schwebten die Südsachsen sogar in akuter Abstiegsgefahr. Schon im Oktober trat Schädlich zurück. Nachfolger Heine konnte das Saisonziel jedoch auch nicht mehr erreichen und sicherte dem CFC am Ende Platz 12.

Unsere Bilanz: Heim 1:1, Auswärts 2:1

 

Die Saison 2012/2013 endete für den FC Hansa Rostock mit einem Debakel. Im Landespokalfinale verlor man mit einer inakzeptablen Leistung mit 0:3 gegen die TSG Neustrelitz. Mit neuem Trainer und einer Vielzahl neuer Spieler erwartete man an der mecklenburgischen Ostseeküste keine Wunder. Man hoffte nur, die neue Saison besser zu beenden als die Letzte. Nach einer guten Hinrunde war man sich der Erreichung dieses Ziel schon recht sicher.

 

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Doch der Start in die Rückrunde war schwach und das Aus im Landespokal ereilte Rostock diesmal bereits im Halbfinale. Trainer Andreas Bergmann musste gehen, Dirk Lottner kam. Aber auch der konnte das Ruder nicht mehr rumreissen. Die Saison endete auf Platz 13 und damit schlechter als erwartet. In der neuen Saison soll Kiels ehemaliger Trainer Peter Vollmann es richten.

Unsere Bilanz: Heim 2:2, Auswärts 0:0

 

Die Zweitvertretung Borussia Dortmunds hatte, wie es bei U23-Teams häufig vorkommt, mit vielen Zu- und Abgängen zu kämpfen. So versprach man sich von der Saison nicht mehr, als den Kampf gegen den Abstieg. Die Borussen boten über die Saison viele ansehnliche Spiele. Obwohl sie die gesamte Saison über nicht einmal auf einem Abstiegsplatz standen, mussten die jungen Borussen bis zum Ende der Saison zittern. Mit Position 14 kann man das Saisonziel dennoch als gut erfüllt ansehen.

Unsere Bilanz: Heim 0:0, Auswärts 1:1

 

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Mit einem guten und jungen Kader wollte die U23 des VfB Stuttgart besseren Fußball spielen, als in der vorangegangenen Saison. Zwar ist Aufsteigen als Zweitvertretung nicht möglich, dennoch liebäugelten die Schwaben zeitweise mit dem Relegationsplatz. Am Ende reichte es für Platz 15 und den Klassenerhalt. Viel wichtiger war hier sicherlich, dass eine Vielzahl von Nachwuchsspielern wie Z. B. Khedira und Leibold ans Profiteam herangebracht werden konnten.

Unsere Bilanz: Heim 3:0, Auswärts 1:1

 

Nachdem Unterhaching 2012/13 eine gute Saison absolviert hatte, hoffte der Verein auch für diese Saison auf eine Spielzeit ohne Abstiegssorgen. Dank eines guten Starts, fanden sich die Münch'ner Vorstädter zeitweise sogar im Bereich des Relegationsplatzes wieder. In der Rückrunde kam dann der große Einbruch. Am Ende jedoch mit einem glücklichen Ende. Nachdem die Bayern lange Zeit auf einem Abtiegsplatz verbrachte, retteten sie sich noch auf Platz 17.

Unsere Bilanz: Heim 4:0, Auswärts 0:0

 

Als Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest lautete die Devise für den SV Elversberg einzig und alleine Klassenerhalt. Nach einer starken Hinrunde war dieses Ziel in greifbarer Nähe. Doch fehlende Offensivkraft und die Auswärtsschwäche der Saarländer machten die Hoffnungen zunichte. Am Ende reichte es nur für Platz 18 womit man sich nach einem Jahr Drittklassigkeit wieder in die Regionalliga verabschiedete.

Unsere Bilanz: Heim 1:2, Auswärts 0:0

 

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Die Mannschaft wurde gegenüber der vergangenen Saison von Trainer Uwe Wolf stark verändert. So konnte sich keiner ein rechtes Bild von dem machen, was Wacker Burghausen in der Saison erwarten würde. Dass es so knüppeldick kommen würde, hatte sich jedoch keiner ausgemalt. Die Elf von der Österreichischen Grenze hatte über die gesamte Saison nicht einmal die Abstiegsränge verlassen. So ist es am Ende die logische Konsequenz gewesen, dass Wacker mit Platz 19 erstmals seit 1999 den Gang raus aus dem Profifußball antreten musste.

Unsere Bilanz: Heim 2:1, Auswärts 1:0

 

Die wohl bitterste Enttäuschung mussten die Fans des 1. FC Saarbrücken erleben. Vor Saisonbeginn wurden die Saarländer noch als Aufstiegskandidat gehandelt. Das Präsidium versprach in den Kader zu investieren um oben anzugreifen. Doch die Ergebnisse sprachen Bände. Weder defensiv noch offensiv konnte der Traditionsverein Zeichen setzen. Zur Winterpause stand man auf Platz 19. Und obwohl im Winter quasi eine gesamte Mannschaft nach Saarbrücken transferiert wurde, konnte der 1. FCS den Tabellenkeller nicht mehr verlassen. Die Saison endete bitter auf dem letzten Tabellenplatz.

Unsere Bilanz: Heim 5:1, Auswärts 1:2

 
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