3. Mai 2014, Endstand 0:0

 

Da hatten die 120 mitgereisten Fans in Chemnitz nach dem ersten Durchgang schon gedacht, der Klassenerhalt wäre in trockenen Tüchern, doch erstens kam es anders und zweitens als der weit gefahrene Fan denkt. Ein erfolgreich gestaltenes Heimspiel gegen die Reserve von Borussia Dortmund bot eine willkommene Gelegenheit, den Ligaverbleib zu sichern. Von den äußerlichen Bedingungen war doch alles perfekt, blauer, fast wolkenloser Himmel, VVK-Zahlen, wie man sie in Kiel seit dem Spiel gegen den FC Hansa Rostock nicht mehr hatte.

 

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Die Schlachtrufe schallten bereits Minuten vor dem Einlaufen der Teams über den Holstein-Platz, die Ränge waren mit über 7700 Zuschauern bestens gefüllt. Kazior heute wie in der letzten Phase des Spiels beim CFC wieder als Sechser, Heider kehrte in die Startelf zurück, Tim Dannberg nahm dafür auf der Bank platz.

Dass sich die besonders technisch sehr starke U23 des BVB aber auch vor dieser Kulisse nicht verstecken wollte, zeigte sich bereits in den ersten Minuten. Kefkir fasste sich nach vier Minuten ein Herz, doch kein Problem für Niklas Jakusch. Anschließend aber die KSV, Heider fand sich schon fast am linken Pfosten wieder, seine Hereingabe wurde aber vom starken Almerovic geklärt. Minuten später gelang der Ball nach einem BVB-Standard zu Nyarko, knapp vorbei. So mancher Fan fühlte sich dabei an das Hinspiel erinnert, wo Holstein sich phasenweise von den flinken Dortmundern doch sehr in die eigene Hälfte drängen ließ. Technisch war die KSV den Gelb-Schwarzen eher nicht gewachsen, aber auch in der Defensive ließ das Team aus dem Ruhrpott noch nicht viel zu. Da dauerte es schon eine gute halbe Stunde, bis den meisten im Holstein-Stadion der Atem stockte.

Stadion an der Gellertstraße, 26. April 2014, Endstand 2:1

 

 

Eigentlich waren die Vorzeichen gar nicht so schlecht. Eingangs der Woche war noch bestes Wetter für Chemnitz angesagt, eine Tagestour vor der Brust, die bei rechtzeitiger Anreise ganz entspannt werden kann und auch die Statistik, die letzten drei Spiele an der Gellertstraße konnte Holstein für sich entscheiden, sprach für uns.

So begibt sich die Autobesatzung am Samstagmorgen das vorletzte Mal in dieser Saison auf die Autobahn. Freie Straßen, bestes Wetter und tatsächlich finden sich vier Kieler ohne große Verzögerung in Südsachsen wieder.

Eigentlich sind Fahrten in den Osten der Republik ein Garant für den Erwerb hochwertiger Wurstwaren bei einer der traditionellen Straßenimbissen. Doch Pustekuche. Kein Grill, keine Omi, keine Wurst.

Entschädigt werden wir ein wenig beim Groundspotting. Bevor es nämlich an die Gellertstraße geht, wird es historisch. 5 km vom CFC-Stadion entfernt, im Süden Chemnitz befindet sich das Sportforum. 1926 errichtet, 1928 mit dem Spiel Chemnitzer BC gegen den Hamburger SV eröffnet und in den Jahren um eine Radrennbahn, eine Halle sowie diverse Fußballtrainingsanlagen erwarteitert bietet das eindrucksvolle Areal viele Möglichkeiten zur körperlichen Ertüchtigung. Auch der Chemnitzer FC hat hier sein Leistungszentrum platziert.

 

Sportforum

 

Anzeige Sportforum

 

Die Tore zum imposanten, offiziell jedoch nur noch 18.500 Zuschauer fassenden Stadion stehen dank der Offenen Stadtmeisterschaft der Mehrkampfjugend weit offen. So lassen wir es uns nicht nehmen, Tribüne und Ränge aus der Nähe zu inspizieren. Beeindruckend sind dabei besonders die großen Flutlichtmasten, die jedoch nicht mehr bestückt sind sowie die große Anzeigetafel, die sich über dem massiven Marathontor befindet. Ach ja und Wurst gibt es auch. Kann man Essen und besser als die trockenen Grillstäbchen in Kiel sind sie allemal.

„...vor den Koffer geschissen!". Dieser Ausspruch von Trainer Karsten Neitzel dürfte den Störche-Fans noch in den Ohren geklingelt haben. Dass man dadurch bzw. durch den Schiedsrichte aber nicht nur den einen oder mehrere Auswärtspunkte verpasste, sondern durch unglückliche Verwarnungen auch noch andere Spieler durch Sperren verlor, dürfte dem Kieler erst einige Tage später aufgefallen sein. Neben einigen Angeschlagenen konnte Karsten Neitzel so nicht auf Tim Danneberg, Patrick Breitkreuz und Manuel Schäffler zurückgreifen, da stellte sich die Mannschaft schon von selbst auf. So kam Jarek Lindner zu seinem ersten Spiel von Anfang an nach seinem Kreuzbandriss, mit Casper Johansen hatte man den zweiten Dänen im Team auf dem Feld und der letzte Zeit eher als Edeljoker eingesetzte Marcel Schied ersetzte Manuel Schäffler. Während man sich in Block I ohne die Hauptfahne der Supside begnügen musste, die nach den Hausdurchsuchungen unter der Woche (man führe sich hierzu den ausführlichen Text in der heutigen Nellie zu Gemüte) in der ersten Halbzeit auf die normale Zaunbeflaggung verzichteten, gab es aus dem Gästeblock der 80 angereisten Fans des SSV Jahn den ersten Farbtupfer, neben dem Vereinwappen, ein paar Schwenkern wurd das ganze mit dem Spruchband „Everywhere" abgerundet.

 

 

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Nette Aktion! Ansonsten ließ man sich in Block I aber nicht lumpen, der KSV in gewohnter Manier den Rücken zu stärken. Und wie fast immer in den letzten Heimspielen dominierten die Spieler in blau-weiß-rot von Anfang auch ihren Gegner aus der Oberpfalz.

Albstadion/Voith-Arena, 12.April 2014, Endstand 3:0

Der Weg in und größtenteils durch die 3. Liga führt, wie inzwischen mehrfach erwähnt über Kassel. Der Klassenerhalt wiederum führt offenbar eher über Heimsiege. Bezeichnend soll diesen Spieltag, die neue Single der zurückgekehrten und ein bißchen wie Billy Idol klingenden (Zitat Antenne Bayern) Mando Diao sein: Black Saturday. Doch von Anfang an:

Zu bester Schlafenszeit geht es Samstagmorgen um 3:30 Uhr in Kiel los. Trotz Ferienbeginn kann man die 750 Kilometer weitestgehend staufrei hinter sich bringen. Lediglich eine Baustelle auf der A7 zwischen Rothenburg o. d. T. und Crailsheim wird über die Landstraße umgangen. Zum Glück, wie sich herausstellte. Nicht nur, dass das „Cruisen" durch die mittelfränkische Frühlingslandschaft äußerst entspannend ist.Trifft die Besatzung hier auch auf eine österliche Fußballpartie.

 

fasenfußball

 

hasenfußball2

 

So erreicht man zeitlich perfekt und bei angenehmen 18°C die Voith-Arena. Was beim letzten Besuch in 2010 noch eine Baustelle war, ist inzwischen eine hochmoderne Arena, die anstatt des veralteten Albstadions hier errichtet wurde. Für die 2. Liga ist man hier also bereits gerüstet.

Albstadion/Voith-Arena, 12.April 2014, Endstand 3:0

Der Weg in und größtenteils durch die 3. Liga führt, wie inzwischen mehrfach erwähnt über Kassel. Der Klassenerhalt wiederum führt offenbar eher über Heimsiege. Bezeichnend soll diesen Spieltag, die neue Single der zurückgekehrten und ein bißchen wie Billy Idol klingenden (Zitat Antenne Bayern) Mando Diao sein: Black Saturday. Doch von Anfang an:

Zu bester Schlafenszeit geht es Samstagmorgen um 3:30 Uhr in Kiel los. Trotz Ferienbeginn kann man die 750 Kilometer weitestgehend staufrei hinter sich bringen. Lediglich eine Baustelle auf der A7 zwischen Rothenburg o. d. T. und Crailsheim wird über die Landstraße umgangen. Zum Glück, wie sich herausstellte. Nicht nur, dass das „Cruisen" durch die mittelfränkische Frühlingslandschaft äußerst entspannend ist.Trifft die Besatzung hier auch auf eine österliche Fußballpartie.

 

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So erreicht man zeitlich perfekt und bei angenehmen 18°C die Voith-Arena. Was beim letzten Besuch in 2010 noch eine Baustelle war, ist inzwischen eine hochmoderne Arena, die anstatt des veralteten Albstadions hier errichtet wurde. Für die 2. Liga ist man hier also bereits gerüstet.

 
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