13. April 2013, Endstand 2:1

 

Partie Eins nach dem doch eher verkorksten Spiel in Wolfsburg, und das ausgerechnet gegen ein Team, welches einem in der Hinrunde bei einem 1:1 einen der wenigen Punktverluste bescherte. Dazu kam heute noch, das der etatmäßige Stürmer Marc Heider wegen einer Gelbsperre aussetzen musste, Jarek Lindner und Tim Siedschlag plagten sich mit kleineren Veletzungen rum, sodass heute neben Fabian Wetter auch sein Stellvertreter Geritt Pressel von Anfang an auf dem Platz mitwirken durfte, auf der Bank nahm sogar Florian Meyer Platz, vielen auch noch als fester Bestandteil der ersten Mannschaft bekannt.

Der unerfreuliche Ausflug in die VW-Stadt steckte wohl noch in den Köpfen der Kieler, in den ersten Minuten lief bei den Störchen noch nicht viel zusammen, viel spielte sich im Mittelfeld ab und auch Goslar schaffte es ein ums andere Mal über die Mittellinie in die Kieler Hälfte. Wenigstens der Kieler Anhang knüpfte an die Lautstärke im VfL-Stadion an und trieb die blau-weiß-roten stetig nach vorne.

 

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Auch aus Goslar hatten sich ein paar wenige Anhänger aus den Reihen der Gosepirates eingefunden, die ein paar Zaunfahnen aufhingen und mit Gesängen wie „Wenn wir wollen, kaufen wir euch auf" doch dem ein oder anderen Kieler in Block L ein Lächeln abrangen. Nebenbei hatte sich auch noch die BFE aus Eutin im Gästeblock eingefunden. Steuerverschwendung allez!

Stadion am Elsterweg, 6. April 2013, Endstand 2:1

 

Ob das Stadion am Elsterweg vielleicht doch auf einem alten Indianerfriedhof erbaut ist? Das würde zumindest erklären, weshalb die Ordner schon dann durchdrehen, wenn man nur in die Nähe des heiligen Rasen kommt. Und weshalb Holstein es regelmäßig nicht schafft in VW-City zu gewinnen. Diese Serie hat nämlich inzwischen seit 2005 Bestand, wohingegen die 16-Spiele-ungeschlagen-Serie seit gestern der Vergangenheit angehört.
Doch zunächst einmal zu den positiven Dingen: Nachdem sich im Mai 2012 zum Aufstiegsfinale wohl eine der besten Holstein-Auswärtskurven ever präsentierte, hatte sich auch diesmal eine für ein normales Spiel respektable Menge an Auswärtsfans auf den Weg gemacht.

 

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Und nicht nur die Anzahl ließ sich sehen, auch der akustische Support kam wirklich gut rüber. Holsteins Fans geben in der Regio Nord definitiv die beste Visitenkarte ab. Darauf wurde im Positiven in Wolfsburg damit reagiert, dass die Gastro im Gästebereich besser war, als bei den Tribünensitzern und dem spärlich erschienen Heimanhang (waren wohl alle auswärts gefahren ;) ). Neben der schmackhaften Krakauer, war der CCK-Favorit der Hamburger, der jedesmal innerhalb knapp einer Minute frisch zubereitet wurde und auch geschmacklich weit vorne war.

1. April 2013, Endstand 4:0

 

Als man heute die Augen aufschlug, erfreute man sich bereits am strahlend blauen Himmel, unter welchen Bedingungen könnte das Landesderby wohl besser über die Bühne gehen, auch wenn das letzte Aufeinandertreffen beider Teams im Holsteinstadion auf Ligaebene bei saunaartigen Bedingungen stattfand. Da diese in den letzten Tagen leider nicht vorherrschten, veranlasste dies die Kieler Fangemeinde bereits, Tribünen vom Schnee zu befreien und so zu den guten Bedingungen beizutragen.

 

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Bereits über eine Stunde vor Anpfiff war der Stadionvorplatz schon ungewöhnlich gut gefüllt, was mal wieder auf eine ansprechende Kulisse hoffen ließ. Zu Spielbeginn hatten sich dann in etwa 200 Fans aus der Schwalestadt im Gästeblock eingefunden, zwar hatte man sich insgeheim etwas mehr erhofft, doch aus den letzten Landesderbies gegen die Mannschaft von der Trave war man sowieso nicht mehr viel gewohnt. Neumünster präsentierte als Intro eine kleine Blockfahne und ein Spruchband, doch ein recht solider Auftritt.

 

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Holstein übernahm von Anfang an auf einem für die Wetterverhältnisse sehr gut präpariertem Platz das Kommando, von den Gästen kam noch nicht viel. Nach gerade einmal zehn Minuten war es dann der agile Fabian Wetter, der den Ball quer durch den Strafraum drosch und damit den am langen Pfosten lauernden Marc Heider bediente, der seinen elften Saisontreffer markierte.

Stadion an der Friesoyther Straße/TimePartner Arena, 28. März 2013, Endstand 0:1

 

Kaum zu glauben, aber doch wahr: Es hat tatsächlich ein Holstein-Spiel stattgefunden! Und wie sehr die Anhängerschaft der Störche darauf gewartet hat, konnte man daran sehen, dass trotz suboptimaler Anstoßzeit (18.30 Uhr auf eien Werktag) sich ein respektabler Auswärtsmob ins Oldenburger Münsterland per Bus, Bahn oder Auto aufgemacht hatte. Die einen per Bleifuss nach Feierabend (Respekt!), das arbeitsfaule Volk schon etwas früher und entspannter. So konnte man sich sogar noch einen Besuch der Cloppenburger Innenstadt gönnen, der neben einem günstigen Mittagsmahl die Möglichkeit bot, über die Vor- und Nachteile von Kleinstädten zu philosophieren.

 

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Da man hier zu keinem eindeutigen Ergebnis kam, begab man sich in Richtung der Heimspielstätte des BV Cloppenburg, das, wie der Chefredakteur einer norddeutschen Sportzeitung so schön sagte, auf einer von vier Seiten ein richtig schönes Stadion ist.

09. März 2013, Endstand 2:1

Bei einem Spiel mit einem Gegner der Kategorie Rehden hätte man wohl im Laufe der Hinrunde nur über die Höhe des Ergebnisses spekuliert, doch zum einen sah man letzte Woche am Jadebusen, dass alle Gegner wohl gar kein Bestreben mehr haben, den Störchen auch offensiv Paroli zu bieten, zum anderen hatten einen der Gegner aus der Nähe von Diepholz schon einiges abverlangt. Doch schon zu Anfang bemerkte man, dass der Gast hier durchaus engagiert zur Sache ging.

 

 

 

112 Tage nach dem letzten Heimspiel fand die KSV nicht die richtigen Mittel für zwingende Torchance. Nach knapp 20 Minuten war es dann der schnelle Marcus Storey, der ein Missverständnis in der Kieler Defensive nutzte und erst von Jensen abgedrängt werden konnte.

 
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