Bezirkssportanlage Projensdorf, 12. Januar 2011, Endstand 2:0

 

Erstes Spiel 2011 - zwar nur ein Test auf gefrorenem Kunstrasen, dafür aber immerhin gegen meinen Lieblingsfremdgehverein, Altona 93, und mit gedruckten Eintrittskarten. Und in diesem Fall war es auch gar nicht so schlimm, dass eigentlich Liebe und Affäre aufeinandertrafen. Ganz im Gegenteil ein entspannter Fußballabend mit Stadionwurst, Bunter Tüte und hochgeistigen Gesprächen, also all das, was man in der Winterpause vermisst hat.

 

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Träume werden wahr: 15 Altonaer können jetzt den B-Platz in Projensdorf kreuzen

 

Dazu hatten sich aus Hamburg auch immerhin ein paar AFC-Peoples Richtung Förde aufgemacht (eher ungewöhnlich für einen Test dieser Art), die dann das hochmoderne Leistungszentrum bestaunen durften. Kommentar: "Ein wenig dekadent seid ihr ja schon." Tja, das mag vielleicht nicht so falsch sein.

 

In über 100 Pflichtspielen (Liga plus Pokal) für die Kieler Störche erarbeitete sich Peter Schyrba in der Abwehr den Ruf als "Mister Zuverlässig" und war mit seiner Erfahrung eine der Stützen in der 3.-Liga-Aufstiegsmannschaft. Nach dem Abstieg im letzten Jahr trennten sich die Wege von Verein und Spieler und Schyrba zog es in die Hansestadt Rostock. Insofern nicht ganz überraschend, da auf der Kogge gerade Trainerfreund Peter Volllmann angeheuert hatte und ein neues Team formieren musste. Trotzdem ist Peter Schyrba weiter privat mit der Stadt an der Förde eng verbunden und gab Calcio Culinaria ein kleines Winterpausen-Interview zum Thema Hansa, Holstein und aktuelle Schalmode.

 

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Keineswegs am Boden

(Bild mit freundlicher Genehmigung von Peter Schyrba)

 

"Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden." - Nick Hornby, Fever Pitch


August 2006 - Die neuen Tribünen nehmen Gestalt an.


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Stadion an der Lohmühle, 27. November 2010, Endstand 2:0

 

"It could have been all songs in the street..."

 

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Die Stadt Derby liegt in der Grafschaft Derbyshire in Mittelengland, hat 236.300 Einwohner, war eines der Zentren der Industrialisierung Englands und wirbt heutzutage mit dem großartigen Spruch "Derby does it." Doch eine ganz essentielle Sache fehlt der Stadt mit dem prägnanten Namen: ein Derby. Die Vorraussetzungen sind insofern nicht gegeben, als dass sich in der näheren oder weiteren Nachbarschaft kein weiterer oder gar rivalisierender Verein befindet. Kiel hat hingegen nicht nur fast die gleiche Einwohnerzahl, sondern auch noch ein Derby.

Niedersachsenstadion, 22. November 2010, Endstand 1:1

 

Das letzte Mal, dass ich über Montagsspiele nachgedacht habe, war in der Saison 2004/05, als kurzzeitig über das Szenario 2. Bundesliga in Kiel philosophiert werden durfte. Damals überlegte ich, wie ich meinen Montagabendküchenjob im Falle des Aufstiegs loswerden würde, um dann auswärts für fanfreundlichere Anstoßzeiten zu demonstrieren. Naja, blieb dann ja alles ein bloßes Gedankenspiel. Sechs Jahre später erfüllte sich dann aber endlich der Traum des Montagabendspiels und das gegen Hannover 96. Also nichts wie ab mit dem Bus Richtung Niedersachsen.

 

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Bifi muss mit - find ich gut

 

Klingt gar nicht so schlecht. Eigentlich. Problem an der Sache ist nur, dass das nicht etwa der Zeitligaaufstieg, sondern die leicht wirren Planungen des DFB für die Terminierung verantwortlich waren.

 
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