In über 100 Pflichtspielen (Liga plus Pokal) für die Kieler Störche erarbeitete sich Peter Schyrba in der Abwehr den Ruf als "Mister Zuverlässig" und war mit seiner Erfahrung eine der Stützen in der 3.-Liga-Aufstiegsmannschaft. Nach dem Abstieg im letzten Jahr trennten sich die Wege von Verein und Spieler und Schyrba zog es in die Hansestadt Rostock. Insofern nicht ganz überraschend, da auf der Kogge gerade Trainerfreund Peter Volllmann angeheuert hatte und ein neues Team formieren musste. Trotzdem ist Peter Schyrba weiter privat mit der Stadt an der Förde eng verbunden und gab Calcio Culinaria ein kleines Winterpausen-Interview zum Thema Hansa, Holstein und aktuelle Schalmode.

 

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Keineswegs am Boden

(Bild mit freundlicher Genehmigung von Peter Schyrba)

 

"Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden." - Nick Hornby, Fever Pitch


August 2006 - Die neuen Tribünen nehmen Gestalt an.


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Stadion an der Lohmühle, 27. November 2010, Endstand 2:0

 

"It could have been all songs in the street..."

 

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Die Stadt Derby liegt in der Grafschaft Derbyshire in Mittelengland, hat 236.300 Einwohner, war eines der Zentren der Industrialisierung Englands und wirbt heutzutage mit dem großartigen Spruch "Derby does it." Doch eine ganz essentielle Sache fehlt der Stadt mit dem prägnanten Namen: ein Derby. Die Vorraussetzungen sind insofern nicht gegeben, als dass sich in der näheren oder weiteren Nachbarschaft kein weiterer oder gar rivalisierender Verein befindet. Kiel hat hingegen nicht nur fast die gleiche Einwohnerzahl, sondern auch noch ein Derby.

Niedersachsenstadion, 22. November 2010, Endstand 1:1

 

Das letzte Mal, dass ich über Montagsspiele nachgedacht habe, war in der Saison 2004/05, als kurzzeitig über das Szenario 2. Bundesliga in Kiel philosophiert werden durfte. Damals überlegte ich, wie ich meinen Montagabendküchenjob im Falle des Aufstiegs loswerden würde, um dann auswärts für fanfreundlichere Anstoßzeiten zu demonstrieren. Naja, blieb dann ja alles ein bloßes Gedankenspiel. Sechs Jahre später erfüllte sich dann aber endlich der Traum des Montagabendspiels und das gegen Hannover 96. Also nichts wie ab mit dem Bus Richtung Niedersachsen.

 

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Bifi muss mit - find ich gut

 

Klingt gar nicht so schlecht. Eigentlich. Problem an der Sache ist nur, dass das nicht etwa der Zeitligaaufstieg, sondern die leicht wirren Planungen des DFB für die Terminierung verantwortlich waren.

 

Rostock, Lübeck, Haddeby - während die neuen Vereine der meisten ehemaligen Holsteinspieler in überschaubarer Distanz von der alten Heimat liegen, fällt der FK Rabotnicki aus der mazedonischen Hauptstadt Skopje sicher etwas aus dem Rahmen. Rabotnicki, zu deutsch "Arbeiter" wurde 1937 als Eisenbahnerclub gegründet und bekommt heutzutage in der einheimischen Presse gerne den Beinamen "die Romantischen".

 

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Zu jugoslawischen Zeiten konnte es der Klub nie in die höchste Spielklasse schaffen, und auch im eigenständigen Mazedonien gelang es erst 2001 nach der Übernahme durch den Kometal-Konzern in höhere Tabellenregionen vorzudringen und nachfolgend zu einem der erfolgreichsten Vereine des Landes zu werden. In den Jahren 2005 und 2006 holte Rabotnicki den Meistertitel, 2009 folgte der Pokal , zudem konnte man in der Champions League Qualifikation 2005 nach Siegen gegen F91 Dudelange und Debreceni VSC bis in die dritte Runde vorrücken.

 

 
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